- 25.09.2008, 12:55:28
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Prammer zu Equal Pay Day: Frauen verdienen um ein Drittel weniger
Stadlbauer fordert: "verpflichtende Frauenförderung in Unternehmen"
Wien (SK) - Ab heute, dem Equal Pay Day, arbeiten Frauen, wenn man
es statistisch betrachten unentgeltlich, da Frauen um rund ein
Drittel weniger verdienen als Männer, erläuterten
SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer und
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer am Donnerstag
bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Aktion kritischer
Schülerinnen und Schüler (aks), der Sozialistischen Jugend (SJ), der
Jungen Generation (JG) und dem Verband sozialistischer Studentinnen
und Studenten Österreichs (VSStÖ). "Das was Männer bis jetzt verdient
haben, verdienen Frauen ein ganzes Jahr", bekräftigt Prammer.
Maßnahmen müssten gesetzt werden um die Einkommensschere zu
schließen. ****
"Wir müssen für eine optimale Vereinbarkeit von Beruf und Familie
sorgen. Diese soll jedoch nicht nur zu Lasten der Frauen stattfinden,
sondern auch Männer sollen verstärkt in die Pflicht genommen werden",
erläuterte Stadlbauer. Frauen müssen die Möglichkeit haben Vollzeit
erwerbstätig zu sein. Aus diesem Grund sind bessere Arbeitszeitformen
und ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen nötig,
führte Prammer zu dieser Thematik aus.
Maßnahmen sind auch im Bereich der Wirtschaft unumgänglich.
Wirtschaftsförderung sei an Frauenförderung zu koppeln. "Wir müssen
mit gesetzlichen Bestimmungen aktive Frauenförderung in den
Unternehmen durchsetzen. Zu den rechtlichen Bedingungen zählt, neben
der Offenlegung der Einkommen, dass öffentliche Aufträge von der
Republik Österreich nur an Betriebe gehen, die aktive Frauenförderung
vorweisen können", schloss Stadlbauer. (Schluss) ue
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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