- 25.09.2008, 10:39:08
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BGF Alice Pitzinger-Ryba: Das furchtbare Schicksal des kleinen Luca darf sich nicht wiederholen
Familienbund fordert Ausschöpfung des Strafausmaßes und Ausbau der präventiven Maßnahmen
St.Pölten (OTS) - Das unendliche Leiden, dass der kleine Luca
ertragen musste, darf sich nicht wiederholen, es muss alles getan
werden um derartige Verbrechen zu verhindern, sagte heute die
Bundesgeschäftsführerin des österreichischen Familienbundes, Alice
Pitzinger-Ryba zum heute beginnenden Lucaprozeß.
Es müsse endlich einmal ein Exempel statuiert werden und das
mögliche Strafhöchstmaß für den Kinderschänder ausgeschöpft werden,
um zu signalisieren, dass Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlungen
schwerste Verbrechen sind, die keinen Milderung zulassen.
Außerdem fordere der Familienbund einen massiven Ausbau bei
präventiven Maßnahmen. Dazu braucht es vor allem eine genügend hohe
Anzahl an Sozialarbeitern in der Jugendwohlfahrt, die Problemfamilien
kontinuierlich betreuen und begleiten, betont Pitzinger-Ryba. Es sei
unverantwortlich aus Personalmangel in Kauf zu nehmen, dass
Problemfamilien nicht engmaschig beobachtet werden, bzw.Kinder aus
Familien nicht überstellt werden können.
Rückfragehinweis:
Alice Pitzinger-Ryba, 0676 528 15 85
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