LIF-Berger zum Kanzler-Duell: Gezanke statt Zukunftsperspektiven

LIF-Kultursprecher kritisiert fehlende Zukunftsvisionen und fordert eine konstruktive politische Kultur und aufrichtiges Engagement

Wien (OTS) - "Das war eine schwache Vorstellung von zweien, die immer noch lieber miteinander streiten als gemeinsam an Zukunftsperspektiven für Österreich zu arbeiten", zeigt sich LIF-Kunst- und Kultursprecher Rudolf Berger ernüchtert über die heutige Fernsehdiskussion mit Werner Faymann und Wilhelm Molterer. Eine Neuauflage der großen Koalition wäre ein Rückschritt hin zum politischen Stillstand und einer Politik des gegenseitigen Blockierens, ist Berger überzeugt: "Die BürgerInnen haben dieses kleinkarierte Gezanke satt. Was wir wirklich brauchen, ist eine konstruktive politische Kultur und aufrichtiges Engagement für die Menschen und ihre Probleme, keine gegenseitigen Schuldzuweisungen und Diffamierungsversuche."

Berger wundert sich auch, dass keiner der beiden Spitzenkandidaten heute eine mögliche Koalition mit der FPÖ ansprach: "Seit Wochen bezichtigen sie einander tagein, tagaus über die Medien, der jeweils andere würde auf eine Koalition mit den Rechten hinarbeiten. Und dann sitzen sie einmal gemeinsam an einem Tisch und verlieren kein Wort darüber?" Berger traut beiden zu, sich eine Regierungsarbeit mit der FPÖ als Ass im Ärmel vorzubehalten. Die einzige sichere Stimme gegen eine rechte Regierungsbeteiligung sei eine Stimme für das LIF, betonte Berger: "Eine Dreierkoalition mit den Grünen und dem LIF ist hier die einzige Alternative zu einer großen Koalition. Als ausschlaggebendes Zünglein an der Waage will das Liberale Forum Regierungsverantwortung übernehmen und das Land nicht den verantwortungslosen Populisten und Hetzern überlassen."

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