• 23.09.2008, 20:40:31
  • /
  • OTS0364 OTW0364

Neue "KÄRNTNER TAGESZEITUNG" - Kommentar: Zum Schießen komisch (von Claudia Grabner)

Ausgabe 24. Setptember 2008

Klagenfurt (OTS) - Jetzt müssen wir das Gewehr beladen, zum
Schießen ist es noch zu früh. Sagt wer? Sagt Wirtschaftsminister
Martin Bartenstein - und meint damit, dass Arbeitsmarkt und Konsument
noch genug Puste haben, die wirtschaftliche Abkühlung durchzustehen.
Ein bissl geht noch - weiß der Österreicher und erinnert sich zurück
an jene Tage im April (oder war´s doch März?), als die Regierung
Sofortmaßnahmen gegen die Teuerung versprochen hat. Definitiv war es
im Feber, als der damalige SPÖ-Chef und Noch-Kanzler Alfred
Gusenbauer mit der Forderung nach der vorgezogenen Steuerreform -
weil die hohe Inflation ein umgehendes Handeln notwendig mache - die
Regierungskrise losgetreten hat. Die Regierung ist zwischenzeitlich
Geschichte. Die Steuerreform keineswegs vorgezogen. Sie kommt 2010 -
und um eine Milliarde abgespeckt. Dafür wird die Herbstprognose - die
deutlich niedriger als erwartet ausfällt - die Politik zu tollen
Verbalschlachten anspornen. Ansonsten wird alles beim Alten bleiben.
Weil, wie Bartenstein zu sagen pflegt, es zum Schießen noch zu früh
ist ...

Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/5866-502
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KTI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel