- 23.09.2008, 11:14:12
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Sanfte Mobilität ist wichtiger Beitrag zum Klimaschutz
LR Schwärzler: "Wer Rad und Bus fährt, hilft auch CO2-Emissionen senken"
Bregenz (VLK) - Mehr als ein Drittel der CO2-Emissionen, rund
680.000 Tonnen pro Jahr, werden in Vorarlberg durch den Verkehr
verursacht. Treibstoffe bewirkten etwa im Jahr 2006 einen
Energieverbrauch von 2.542 Gigawattstunden. Aus Anlass der MobilWoche
appelliert Umweltlandesrat Erich Schwärzler deshalb, sich bewusst für
sanfte Mobilität zu entscheiden.
"Wer sein Auto bewusst nur dann nutzt, wenn er es wirklich
braucht, wer Rad, Bus und Bahn fährt oder zu Fuß geht, leistet einen
wichtigen Beitrag zum Klimaschutz", betont Landesrat Schwärzler.
Mobilität ist deshalb eines der Schwerpunktthemen im Projekt
"Energiezukunft Vorarlberg", wo derzeit 90 Expertinnen und Experten
Strategien zur nachhaltigen Energieversorgung bis ins Jahr 2050
entwickeln. Wie hoch die Einsparung konkret sein kann, zeigt das
Beispiel der Marktgemeinde Lustenau. Mit einem Bündel von
Mobilitätsmaßnahmen hat Lustenau seinen CO2-Ausstoß um etwa 247
Tonnen reduziert. Dafür gewann die Marktgemeinde in diesem Jahr
sowohl den VCÖ-Mobilitätspreis als auch den österreichweiten
bike2business-Wettbewerb von Lebensministerium und Wirtschaftskammer.
"Positive Beispiele gibt es in Vorarlberg in allen Regionen", weiß
Schwärzler. Mit gezielten Maßnahmen konnten Land und Gemeinden in den
vergangenen Jahren bereits gute Bedingungen für eine
umweltfreundliche Mobilität schaffen. Zum Beispiel ist Vorarlberg mit
einem Radwegenetz von fast 500 Kilometern österreichweit
beispielgebend.
Auch in der kontinuierlichen Verbesserung des Öffentlichen
Personennahverkehrs sieht Schwärzler einen wichtigen Beitrag zum
Klimaschutz. Allein 2007 wurden insgesamt 43,7 Millionen Euro in den
ÖPNV investiert, mehr als 20 Millionen trugen Land und Gemeinden.
In der MobilWoche tragen 39 Gemeinden mit Aktionen dazu bei, die
Bedeutung einer intakten Umwelt ins Bewusstsein zu rücken. Das ist
auch eines der wesentlichen Ziele der "Energiezukunft Vorarlberg". LR
Schwärzler: "Damit eine nachhaltige Energieversorgung Wirklichkeit
wird, muss in den Köpfen ein Bild davon reifen. Ressourcenschonendes
Verhalten muss in allen Bereichen so selbstverständlich werden, wie
wir Müll nicht mehr in den Wald werfen."
Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20135 Fax: 05574/511-20190 Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67 mailto:[email protected] http://www.vorarlberg.at/presse
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