- 22.09.2008, 15:47:02
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LIF-Gara: Klimaschutz endlich ernst nehmen!
Steigenden Energiepreisen mit alternativen Technologien und Angeboten entgegentreten und Bewusstsein der BürgerInnen schärfen
Wien (OTS) - "Wir müssen lernen, in Alternativen zu denken - je
schneller desto besser", fordert LIF-Mobilitäts- und Energiesprecher
Stefan Gara angesichts des heutigen autofreien Tags. "Mit den
Energiepreisen wird es langfristig weiter bergauf gehen, auch wenn
das 'alte System' schon wieder zu beschwichtigen versucht", betont
Gara. Spritpreisregulierungen bzw. -deckelungen seien ein
populistischer Unfug: "Die Stützung dieses Preises würden erst recht
die SteuerzahlerInnen bezahlen", warnt der Liberale und fordert
stattdessen längst überfällige Maßnahme ein: "Die letzten Regierungen
haben unter dem Strich nichts zuwege gebracht. Die Reduktion des
Verkehrsaufkommens im Individualbereich durch den Ausbau des
öffentlichen Verkehrs ist das Gebot der Stunde, vor allem im
Nahbereich der Ballungsräume." Um einen Anreiz zum Umstieg auf die
Bahn zu bieten, fordert Gara Taktfahrpläne auf allen Hauptrouten, den
Ausbau der Städte-Direktverbindung, die Modernisierung des
Wagenmaterials und attraktivere PendlerInnenangebote.
Für jene, die nicht auf den öffentlichen Verkehr umsteigen können,
sei eine Reform des Individualverkehrs unumgänglich: "Wir
unterstützen einen sofortigen Einstieg in die Elektromobilität mit
einem nationalen Aktionsprogramm und Anreize zum Erwerb verbrauchs-
und emissionsarmer Kleinfahrzeuge. Das wäre auch ein großer Schritt
gegen die steigende Feinstaub-Belastung." Wichtig sei vor allem, dass
sich die Menschen über ihre Verantwortung gegenüber ihrer Umwelt
bewusst werden. "Jede und jeder kann durch bewusstes Handeln einen
Beitrag gegen den Klimawandel leisten", betont Gara. In einem
durchschnittlichen Haushalt ließen sich durch einfache, kostenlose
Maßnahmen wie richtiges Heizen und Kühlen, sparsamer Nutzung von
Warmwasser, etc. etwa 12 % der Kosten sparen, erklärt Gara. "Das
macht im Jahr pro Haushalt etwa 250 Euro - und damit mehr als die
fragwürdige Mehrwertsteuer-Senkung bei Lebensmitteln, die nicht
sozial treffsicher ist und vom Handel nicht zwangsläufig
weitergegeben werden muss", schloss Gara.
Rückfragehinweis:
LIF - Die Liberalen Presse
Tel.: 0676 / 848 905 406
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