Konjunkturgipfel: Leitl will Fortsetzung der Exportoffensive

WKÖ-Präsident: Trotz sehr niedriger Arbeitslosenquote rechtzeitig richtige Maßnahmen zur Belebung von Wachstum und Beschäftigung erörtern

Wien (PWK688) - "Die überaus niedrige Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent im zweiten Quartal 2008 zeigt, dass Österreichs Betriebe ihre Verantwortung für Wachstum und Beschäftigung sehr ernst nehmen. Mit der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise zeichnen sich für kommendes Jahr aber gröbere Konjunktur-Hemmnisse auch für Österreich ab, auch wenn die USA jetzt eine Rettungsaktion für ihre angeschlagenen Banken gestartet haben." Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, begrüßt daher die Absicht von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, in der kommenden Woche rechtzeitig über mögliche konjunkturbelebende Maßnahmen mit Wirtschaftsforschern und Sozialpartnern zu reden.

Nachdem sich im Vergleich zum Vorjahr die Exportzuwachsrate heuer halbieren wird, tritt Leitl für eine Verlängerung der 2009 auslaufenden Internationalisierungsoffensive durch den Bund ein: "Wie im Regierungsprogramm fixiert, sollen 25 Millionen Euro jährlich in ein Maßnahmenprogramm zur Ankurbelung der Exporte investiert werden. Mit relativ geringen Mitteln kann hier ein Maximum für Arbeitsplätze und Steuereinnahmen erreicht werden." Zugleich müssten Aus- und Weiterbildung verstärkt sowie spezielle Unterstützungen wie Kombilohn, Eingliederungsbeihilfe bzw. Jobcoaching für bestimmte Gruppen am Arbeitsmarkt wie Niedrigqualifizierte, Ältere bzw. Jugendliche forciert werden. (Rh)

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