Fekter: Reform der Polizei war längst überfällig und ist ein Meilenstein

Den letzten SPÖ-Innenministern hat viele Jahre lang der Mut dazu gefehlt

Wien (OTS) - Innenministerin Dr. Maria Fekter betont anlässlich einer Pressekonferenz von ehemaligen Beamten im Ruhestand: "Die Reform der Polizei war nicht nur längst überfällig, sondern ist ein Meilenstein in der Entwicklung. Die Polizei ist damit aus alten, verkrusteten und überholten Strukturen zu einem modernen, effizienten Betrieb geworden". Natürlich habe sie Verständnis dafür, dass es nach einer Reform immer etwas Zeit benötigt bis sich vor allem jene an die Umstellungen gewöhnen, die am 'Alt-Gewohnten' am liebsten ewig festhalten würden. "Jetzt gibt es eine einheitliche Polizei, die veraltete Aufsplittung zwischen den Wachkörpern wurde beseitigt. Vor allem sind aber Hierarchien abgeflacht, Bürokratien abgebaut und die Verwaltung deutlich effizienter gestaltet worden, so dass mehr Exekutive im operativen Dienst zur Verfügung steht. Ich bin meinen Vorgängern sehr dankbar, dass sie den Mut zu diesen dringend notwendigen Veränderungen hatten. Die letzten SPÖ-Innenminister hatten die Konzepte dazu seit vielen Jahren in der Schublade, ihnen hat aber der notwendige Mut dazu gefehlt." Der Wachkörper wurde ua. von 45 Kommando- und Verwaltungsstrukturen oder z. B. 32 inhomogenen, nebeneinander, manchmal miteinander aber auch gegeneinander arbeitenden Kriminalpolizeilichen Einheiten, auf 9 Landespolizeikommanden und 9 Landeskriminalämter umgestellt. Das war ein wichtiger und wesentlicher Schritt. Alle Reformschritte wurden öffentlich diskutiert, im Internet dargestellt, in politischen und wissenschaftlichen Gremien erörtert, mit verfassungsrechtlichen Gutachten untermauert, von Organisationsexperten sowohl der Behörden als auch der Wachkörper in einem Team projektiert. Der Prozess war und ist international viel beachtet und ist auch international prämiert!

"Wir leben in einer schnelllebigen und modernen Polizeirealität, die nicht mit Ratschlägen aus der 'guten alten Zeit' bewältigt werden kann sondern mit modernen Strategien und zeitgemäßen Strukturen. Ginge es nach den ewig Gestrigen, dann würden wir heute noch mit Block, Bleistift und schmuddeligen Beislbesuchen a la Kottan die daneben sich ständig verändernde internationale Kriminalität bekämpfen. 27.000 Polizisten, die jeden Tag für die Sicherheit in Österreich arbeiten, brauchen keine Ratschläge von den Ehemaligen, die jetzt im Wahlkampf aktiv werden und bewusst, und zwar aus höchst persönlichen Motiven, das Innenministerium mit all seinen Bediensteten in den Schmutz ziehen."

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