- 19.09.2008, 14:32:54
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Fekter: Reform der Polizei war längst überfällig und ist ein Meilenstein
Den letzten SPÖ-Innenministern hat viele Jahre lang der Mut dazu gefehlt
Wien (OTS) - Innenministerin Dr. Maria Fekter betont anlässlich
einer Pressekonferenz von ehemaligen Beamten im Ruhestand: "Die
Reform der Polizei war nicht nur längst überfällig, sondern ist ein
Meilenstein in der Entwicklung. Die Polizei ist damit aus alten,
verkrusteten und überholten Strukturen zu einem modernen, effizienten
Betrieb geworden". Natürlich habe sie Verständnis dafür, dass es nach
einer Reform immer etwas Zeit benötigt bis sich vor allem jene an die
Umstellungen gewöhnen, die am 'Alt-Gewohnten' am liebsten ewig
festhalten würden. "Jetzt gibt es eine einheitliche Polizei, die
veraltete Aufsplittung zwischen den Wachkörpern wurde beseitigt. Vor
allem sind aber Hierarchien abgeflacht, Bürokratien abgebaut und die
Verwaltung deutlich effizienter gestaltet worden, so dass mehr
Exekutive im operativen Dienst zur Verfügung steht. Ich bin meinen
Vorgängern sehr dankbar, dass sie den Mut zu diesen dringend
notwendigen Veränderungen hatten. Die letzten SPÖ-Innenminister
hatten die Konzepte dazu seit vielen Jahren in der Schublade, ihnen
hat aber der notwendige Mut dazu gefehlt." Der Wachkörper wurde ua.
von 45 Kommando- und Verwaltungsstrukturen oder z. B. 32
inhomogenen, nebeneinander, manchmal miteinander aber auch
gegeneinander arbeitenden Kriminalpolizeilichen Einheiten, auf 9
Landespolizeikommanden und 9 Landeskriminalämter umgestellt. Das war
ein wichtiger und wesentlicher Schritt. Alle Reformschritte wurden
öffentlich diskutiert, im Internet dargestellt, in politischen und
wissenschaftlichen Gremien erörtert, mit verfassungsrechtlichen
Gutachten untermauert, von Organisationsexperten sowohl der Behörden
als auch der Wachkörper in einem Team projektiert. Der Prozess war
und ist international viel beachtet und ist auch international
prämiert!
"Wir leben in einer schnelllebigen und modernen Polizeirealität, die
nicht mit Ratschlägen aus der 'guten alten Zeit' bewältigt werden
kann sondern mit modernen Strategien und zeitgemäßen Strukturen.
Ginge es nach den ewig Gestrigen, dann würden wir heute noch mit
Block, Bleistift und schmuddeligen Beislbesuchen a la Kottan die
daneben sich ständig verändernde internationale Kriminalität
bekämpfen. 27.000 Polizisten, die jeden Tag für die Sicherheit in
Österreich arbeiten, brauchen keine Ratschläge von den Ehemaligen,
die jetzt im Wahlkampf aktiv werden und bewusst, und zwar aus höchst
persönlichen Motiven, das Innenministerium mit all seinen
Bediensteten in den Schmutz ziehen."
Rückfragehinweis:
Iris Müller-Guttenbrunn Pressesprecherin der Bundesministerin Bundesministerium für Inneres Tel.: +43-(0)1-53 126-2026 mailto:[email protected] Bundesministerium für Inneres Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit - Infopoint Tel +43-(0)1-53 126-2488 mailto:[email protected] www.bmi.gv.at
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