"Kleines Glücksspiel" - Steirischer Landtag mangelhaft informiert

Wien (OTS) - Einmal mehr wurden den Landtagsabgeordneten von einem Kollegen einer Kleinstpartei reißerische Schlussfolgerungen mit nicht ausreichend durch Daten fundierten Zahlen, Halbwahrheiten und unseriösen Annahmen präsentiert.

Wenn korrekten Zahlen und realistische Grundlagen auf den Tisch gelegt werden, flüchtet sich der Klubobmann in Ausreden wie "Es gibt halt viele illegal aufgestellte Automaten". Dabei vergisst er auf die Tatsache, dass in der Steiermark speziell geschulte Beamte seit Jahren das Betreiben illegaler Automaten durch viele hunderte genaue Kontrollen verhindern.

Sowohl die Gleichsetzung "Glücksspiel also Spielsucht" als auch die simplifizierten Milchmädchenrechnungen über entgangene Einnahmen sind unseriöse Halbwahrheiten.

Eine Mischung aus Trugschlüssen, falschen Darstellungen, Halbwahrheiten und Irreführungen scheint jedoch ein erfolgreiches Mittel zu sein, sich auf Kosten der wenigen tragischen Fälle echter Spielsucht, immer wieder kostenlose Publicity zu verschaffen.

Dabei wird einfach ignoriert, dass für deutlich über 99 % der Bevölkerung Glücksspiel gar kein Problem darstellt und es weitaus größere und dramatischere Probleme, wie z. Bsp. Alkoholismus und Kaufsucht von der Theraphiewirtschaft zu bewältigen gilt. Während die Anzahl der Spielautomaten schon lange annähernd gleich bleibt, wird mit hochgerechneten Zahlen angeblicher Spielsüchtiger, von manchen neuerdings vorsichtshalber nur noch als "Betroffene" bezeichnet, Katastrophenstimmung gemacht. Die Anzahl der Spielautomaten hat auch etwas mit der Größe des Landes zu tun und die Höhe der Steuer ist eine Frage der Konkurrenzfähigkeit gegenüber den Glücksspielanbietern aus dem bequemen Internet und den vielen Casinos direkt an Österreichs Grenzübergängen. Übersehen und gerne vergessen wird eben, dass die Bürger längst problemlose Alternativen zum Glücksspielen im Internet mittels anonymer Zahlungsmöglichkeiten haben oder einfach schnell zu einer 24 Std. geöffneten Spielhalle am nächsten Grenzübergang fahren können.

Die Befürworter hoher Besteuerung, massiver Beschränkungen oder eines Totalverbotes agieren als kostenlose Lobbyisten für ausländische Internet - Glücksspielanbieter aus Steueroasen mit dem Resultat : Geld in der Karibik statt im eigenem Land !

Wer immer erzählt, dass man Glücksspiel im Internet erfolgreich verbieten oder unterbinden könne, hat entweder keine Ahnung von der Materie oder lügt uns an !

Das "Kleine Glücksspiel" in seiner streng regulierten und kontrollierten Form ist längst eine Garantie dafür, dass Steuern, Abgaben und Arbeitsplätze im Land verbleiben und eine Vielzahl von sozialen Maßnahmen dadurch überhaupt erst finanziert werden können.

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Helmut Kafka, Pressesprecher, 01-920 33 33, office@automatenverband.at

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