Vilimsky: Österreichische Abgeordnete werden mit faustgroßen Steinen beworfen und die Kölner Polizei schaut dabei tatenlos zu!

Skandalöses Verhalten von Oberbürgermeister Schramma sowie Polizeipräsident Steffenhagen!

Wien, 19-09-2008 (fpd) - Es sei ein Skandal der Sonderklasse, dass vor den Augen der Kölner Polizei österreichische Nationalratsabgeordnete, ein Mitglied der Wiener Stadtregierung sowie ein Wiener Landtagsabgeordneter mit faustgroßen Steinen und Flaschen beworfen werden können und die Kölner Polizei dies den gewaltbereiten Linksextremisten ohne Einschreiten ermöglicht, so heute FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky, der diesbezüglich eine scharfe Protestnote des österreichischen Außenministeriums einfordert.

"Mit mir sind die österreichische Abgeordnete Dr. Belakowitsch-Jenewein, der Wiener Stadtrat Johann Herzog, der Wiener Landtagsmandatar Johann Gudenus und andere politische Funktionäre in Köln, um an der Veranstaltung von "pro Köln" gegen die Errichtung einer Großmoschee im Herzen der abendländischen Kulturmetropole teilzunehmen. Bei einer Pressekonferenz heute Vormittag auf einem Schiff am Rhein wurden Linksextremisten den Steg zum Schiff entlang gelassen, die mit faustgroßen Steinen Glasscheiben zertrümmerten und auch auf Journalisten und Teilnehmer der Pressekonferenz abzielten und dann wieder ungehindert abziehen konnten. Wären Personen am Schiff von diesen Steinen getroffen worden, hätte es zumindest Schwerverletzte gegeben, so Vilimsky.

Es sei schier unglaublich, wie Linksextremisten in der Bundesrepublik Deutschland vorgehen, so Vilimsky, der in diesem Zusammenhang auch an die Ereignisse in Heiligendamm erinnerte. "Beim G8-Gipfel hatten die Teilnehmer zumindest den Vorteil, vor den linksmilitanten Gewalttätern geschützt zu werden. Dies ist heute in Köln leider nicht der Fall", so Vilimsky.

Im Übrigen weist Vilimsky die Darstellung, wonach es sich bei "pro Köln" um eine "rechtsradikale Gruppe" handeln soll, vehement zurück. Dies sei eine junge, mutige Bürgerbewegung, die es sich zum Ziel gesetzt habe, den Bau einer Großmoschee mit Minarett im Herzen der abendländischen Kulturmetropole Köln mit Argumenten und demokratischen Mitteln zu verhindern. Dabei unterstützen wir sie auch gerne, so Vilimsky.

"Es ist empörend, dass die Bundesrepublik Deutschland sowie die Kölner Stadtverwaltung und Polizei dabei zusieht, wie Mandatare der benachbarten Republik Österreich lebensgefährlichen Situationen ausgesetzt werden. Dies muss und wird ein diplomatisches Nachspiel haben und ist ein trauriger Indikator, wie schlimm es offenbar um die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland schon bestellt ist. Auch der deutsche Botschafter in Wien ist jetzt dringend gefordert hier klar und deutlich Stellung zu beziehen. Solch ein Verhalten ist einem europäischem Staat unwürdig und schreit nach Konsequenzen", so Vilimsky. (Schluss)

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