Liste FRITZ: Theresia Zierler/Karl Matuschka: Wir fordern ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit körperlicher Behinderung

Einzig sinnvolle Lösung ist eine Anhebung der Ausgleichstaxe

Wien (OTS) - "Wir treten dafür ein, dass die Beschäftigung körperlich behinderter Menschen auf qualifizierten Arbeitsplätzen massiv gefördert wird - nur so können Arbeitgeber motiviert werden, freie Arbeitsplätze mit Behinderten zu besetzen", so Karl Matuschka -langjähriger technischer Direktor des ORF, selbst seit einer Gehirnblutung seit Jahren halbseitig gelähmt, in der heutigen Pressekonferenz.

Durch eine Ausgleichstaxe ist es Arbeitgebern möglich, sich von der Nicht - Beschäftigung von Behinderten freikaufen zu können um damit die gesetzlichen Richtlinien zu umgehen. Allein der ORF zahlt jährlich mehr als Euro 200.000.- aus Gebührengeldern, dafür, sich von der Anstellung Behinderter drücken zu können. Es ist nur ein Beispiel von vielen." Daher fordert das Bürgerforum Österreich, Liste Fritz Dinkhauser eine massive Erhöhung dieser "Freikauf - Ausgleichstaxe". Nur so könne laut Matuschka, "ein Umdenken in Unternehmen herbeigeführt werden."

Auch medial sind Behinderten Themen ein Randthema. Eine Betroffene Irina Milenovic, selbst seit 18 Jahre an den Rollstuhl gefesselt meint: " Ob paralympische Spiele, ob andere Erfolge Behinderter - es gibt immer nur alibimäßige Berichterstattung."

Das Bürgerforum Österreich tritt dafür ein, dass behinderte Menschen, so weit es ihnen möglich ist, ein selbstbestimmtes Leben führen können. Rechtliche Gleichheit und Anerkennung, soziale Gerechtigkeit und einen uneingeschränkten, barrierefreien Zugang zu allen gesellschaftlichen Ressourcen, öffentlichen Institutionen, Bildungseinrichtungen und sozialen Diensten, schloss die Wiener Spitzenkandidatin der Liste Dinkhauser, Theresia Zierler.

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