Klimt-Verein: Freude über Verbleib der Klimt-Villa im Bundeseigentum

Nach jahrelangen Bemühungen wichtiges Etappenziel erreicht

Wien (OTS) - Der Verein Gedenkstätte Gustav Klimt bemüht sich seit 1998 Gustav Klimts letztes Atelier in der so genannten "Klimt-Villa" vor dem Abriss zu retten und eine Klimt Gedenkstätte einzurichten. Der Verein freut sich nun über den endgültigen Verbleib des Klimt Areals im Bundeseigentum. Ohne die jahrelangen Anstrengungen des Klimt-Vereins wäre die Klimt-Villa schon längst an Private verkauft.

Von 2000 bis 2007 hat der Verein die Klimt-Villa betreut und der interessierten Öffentlichkeit mittels einer stetig erweiterten Präsentation der Atelierräumlichkeiten einen Einblick in das Leben und Schaffen dieses weltberühmten Künstlers geben können.

Goldenes Verdienstkreuz für die Präsidentin des Klimt-Vereins

Unsere Präsidentin, Frau Dr. Felizitas Schreier, bekam vom Herrn Bundespräsidenten das Goldene Verdienstkreuz der Republik Österreich verliehen, das letzte Woche von Frau Staatssekretärin Christine Marek vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit feierlich überreicht wurde. Gerade die Bemühungen zur Rettung der Klimt-Villa waren das zentrale Thema in der Laudatio von Herrn Prof. Gerhard Tötschinger.

Nun sollen auf dem Areal der so genannten Klimt-Villa zwei Flachbauten für Zwecke des Comenius-Institutes adaptiert werden, um dort der Sonder- und Heilpädagogik zu dienen. Mit Interesse blickt der Verein nun auf die Zukunft der Klimt-Villa selbst.

Dringend nötig wäre es, dass das Bundesdenkmalamt nun die längst beantragte Unterschutzstellung des Hauptgebäudes vornimmt.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Waltraud Balkanyi, Tel. 0676 / 606 42 41
Verein Gedenkstätte Gustav Klimt, www.klimt.at

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