• 18.09.2008, 14:03:30
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Kranzl: "Im Bereich von nachhaltigem Bauen ist Österreich weltweit in Spitzenposition"

30 Millionen Euro sind für Forschungsaktivitäten bereitgestellt

Wien (SK) - "Mit der Senkung des Energieverbrauchs tragen wir zu
einer positiven Umweltbilanz bei", erklärte SPÖ-Staatssekretärin
Christa Kranzl bei einer Pressekonferenz zu nachhaltigem Bauen am
Donnerstag zu der auch Günter Lang, Geschäftsführer der
Interessensgemeinschaft Passivhaus, und Gerhard Schuster,
Geschäftsführer der Bauen und Wohnen Gesellschaft, geladen waren.
Österreich verfüge über eine europaweite Themenführerschaft im
Bereich von nachhaltigem Bauen und weise die höchste Dichte an
Passivhäusern weltweit auf, so die Staatssekretärin. "Das ist aus
wirtschaftlicher Sicht eine große Chance für Österreich, vor allem
für kleine und mittelständische Unternehmen." ****

"Der Energieverbrauch Österreichs wird laut einer Studie der WIFO
bis 2020 um 25 Prozent steigen." Die Europäische Union hat auf diese
Entwicklung reagiert und gibt vor, dass der Anteil an erneuerbaren
Energieträgern auf 20 Prozent erhöht werden muss. "Die
österreichische Regierung hat sich hier ein noch ambitioniertes Ziel
gesetzt, nämlich den Anteil bis auf 45 Prozent zu steigern." Derzeit
liegt der Prozentsatz in Österreich, aufgrund der intensiven Nutzung
der Wasserkraft, bei 23 Prozent. Bei Technologien, wie Photovoltaik
und der Wärmepumpe ist Österreich am Markt führend und ein wichtiges
Exportland.

Zwischen den Jahren 1999 und 2007 bestand die Programmlinie "Haus
der Zukunft". "Im Rahmen dieses Programms wurden 700 Projektanträge
zur Förderung eingereicht und 25 Millionen Euro in die Forschung
investiert", zog die Staatssekretärin Bilanz. Nun besteht das
Programm "Haus der Zukunft Plus". Dieses wird in den kommenden drei
Jahren mit 30 Millionen Euro unterstützt. "Zielsetzung ist hier die
Stärkung der wissenschaftlichen Basis", bekräftige die
Staatssekretärin.

"Im Bereich des nachhaltigen Wohnens liegt Österreich im absoluten
Spitzenfeld. 4300 Gebäude sind Passivhäuser, das sind 5.000
Wohneinheiten." Verstärkte Zielsetzung sei zukünftig auch die
Sanierung von bestehenden Gebäuden, hier müssen noch weitere
Entwicklungen der bestehenden Technologien vorangetrieben werden.
Wichtig sei zukünftig verstärkte Aufklärung über die Kostendeckung
bei nachhaltigem Bauen, betonte Kranzl. (Schluss) ue

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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