- 18.09.2008, 13:58:38
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Kosovo setzt Privatisierung fort
Die Privatisierung der im Sozialbesitz befindlichen Unternehmen im Kosovo wird laut der neuen kosovarischen Privatisierungsagentur (KPA) fortgesetzt.
Wien (OTS) - Nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo ist der
Privatisierungsprozess für einige Monate unterbrochen worden, um die
Übertragung der Kompetenzen von der von UNMIK geführten "Kosovo Trust
Agency" (KTA) auf die neue "Kosovo Privatisation Agency" (KPA) zu
ermöglichen. Somit obliegt die Privatisierung ab sofort der
kosovarischen Regierung.
Derzeit stehen noch etwa 200 im Sozialbesitz befindliche
Unternehmen zur Privatisierung. Unter der Leitung der Kosovo Trust
Agency wurden bisher 311 vornehmlich klein- und Mittelbetriebe
privatisiert. Die Erlöse aus diesen Verkäufen liegen bei 488 Mio.
Euro.
Durch die Übertragung der Kompetenzen von KTA auf die KPA wurde
der Weg frei für die bisher verzögerten Privatisierungen von
Großunternehmen aus staatlichem Besitz. Die geplanten Verkäufe
inkludieren den Mobilfunkbetreiber Vala, den Internationalen
Flughafen Prishtina, sowie die Kommerzialisierung von zwei Blöcken
von Kohlekraftwerk "Kosovo A".
Investment Promotion Agency of Kosovo
Office in Vienna - Implemented by ECIKS
Rückfragehinweis:
Edmond Shabani Investment Promotion Agency of Kosovo - Office in Vienna Information Officer Nussdorfer Strasse 20/23, A-1090 Vienna, Austria Tel.: +43 (01) 890 50 26 Mob.: +43 676 3380 905 mailto:[email protected] Web: www.ipak-vienna.org
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