- 17.09.2008, 15:15:24
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VP-Ekici ad Frauenberger & Yilmaz: Handeln statt Fordern
Wien (VP-Klub) - Verwundert reagierte heute die
Integrationssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Sirvan Ekici, über
Aussagen von Stadträtin Frauenberger und SP-Abgeordneten Yilmaz zur
Integrationspolitik in Wien.
"Es ist zwar erfreulich, dass die zuständige Stadträtin Forderungen
an eine zukünftige Regierung richtet, aber statt Forderungen zu
stellen, sollte sie dort handeln, wo es tatsächlich unter den Fingern
brennt und dazu bedarf es eines Integrationskonzeptes. Die
Integrationspolitik in Wien kann als gescheitert bezeichnet werden.
Daran können auch zig Beteuerungen nichts ändern, wie perfekt alles
sei. Die SPÖ Stadtregierung muss aufhören, den Wiener/innen Sand in
die Augen zu streuen. Die Tendenz zu sprachlichen Enklaven ist nicht
zu übersehen, Probleme nicht zu leugnen. Zwar gibt es einige
Initiativen, die den richtigen Weg weisen, doch fehlt das Bemühen,
tatsächlich etwas am Ist-Zustand zu ändern", so Ekici.
"Die positiv hervorzuhebenden "Mama lernt Deutsch"-Kurse sind das
Ergebnis langjähriger Forderungen von Seiten der ÖVP Wien. Aber auch
hier gibt es noch ausreichend Verbesserungspotenzial - so werden die
Lernerfolge am Ende eines Jahres nicht erhoben. Ob sich die
Deutschkenntnisse tatsächlich verbessert haben, kann daher nicht
überprüft werden. Gut gemeinte Ansätze werden so im Keim erstickt",
so Ekici weiter.
"Die rote Integrationspolitik ist ein einziger Fleckerlteppich ohne
erkennbares Konzept. Baustellen, wohin man schaut - egal ob im
Bildungssektor, Arbeits- oder Wohnungsmarkt. Es geht einzig und
allein darum, die Zuwanderer an die SPÖ zu binden. Ausreichende
Deutschkenntnisse werden dafür nicht benötigt. Es reicht, wenn sie
wissen, wo sie am Wahltag ihr Kreuz zu machen haben", schloss Ekici.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]
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