Fußi zu Zach-Skandal: "Bin fassungslos und verlange sofortige Aufklärung" - 5 Fragen an Zach

"Einflussnahme von EADS -sollte der Bericht stimmen- damit bewiesen und Eurofighter-Ausstieg greifbar"- Rücktritt von Zach gefordert

Wien (OTS) - Zu den heute von NEWS publizierten Darstellungen
stellt Rudolf Fußi, Initiator des Volksbegehrens gegen Abfangjäger folgendes fest:

"Die von NEWS heute veröffentlichten Unterlagen, insbesondere was das Thema Eurofighter betrifft, machen mich fassungslos und wütend. Ich verlange von Zach sofortige Aufklärung, sollte das publizierte der Wahrheit entsprechen wird Zach zurücktreten müssen. Folgende 5 Fragen stelle ich Alexander Zach: 1. Stimmt es,dass Sie mich bespitzeln haben lassen? 2. Stimmt es, dass Sie von EADS Geld bekommen haben? 3. Wussten Heide Schmidt und HP Haselsteiner davon? 4. Welche Aufträge haben Sie in Zusammenhang mit meiner Person durchführen lassen? 5. Glauben Sie ernsthaft, dass Sie noch tragbar sind?

Die Frage ist: Wusste Heide Schmidt davon? Wenn ja, hat das LIF meines Erachtens jegliche Glaubwürdigkeit verloren und hat in einem Nationalrat auch nichts verloren. Ich habe meine Anwälte bereits beauftragt den Sachverhalt zu prüfen und etwaige Schritte umgehend einleiten zu lassen. Dass man mich bespitzeln ließ habe ich mir ja immer gedacht, doch nicht einmal in meinen kühnsten Träumen hätte ich mir ausmalen können, dass dies im Auftrag von Zach geschah, der mir 2002 noch die Spitzenkandidatur für das LIF angeboten hat. In einem Gespräch mit Zoltan Aczel und Zach haben beide mich gebeten den Spitzenkandidaten zu machen, nach einem Gespräch mit Haselsteiner, Zach und Aczel wurde diese Variante jedoch verworfen. Nun stelle ich mir die Frage: Hat ein etwaiges Engagement von Zachs Firma für EADS damit zu tun gehabt?"

Die Einflussnahme von EADS wäre damit bewiesen, sollte der Bericht stimmen. Damit werde ein Eurofighter-Totalausstieg wieder möglich. Das sei aber eine relativ kleine Genugtuung, wenn man erfahre, dass "Parteichef und Generalsekretär einer angeblich liberalen Partei, die in der Öffentlichkeit stets gegen den Ankauf argumentierte den Auftrag gaben mich zu bespitzeln".

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