• 17.09.2008, 10:05:35
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MANG: Mit Elektroabfall Ressourcen sparen und Klima schützen!

Elektroaltgeräte-Sammlung in Österreich übertrifft Ziel um 92 % - neue Batterienverordnung mit 26. September 2008 in Kraft

Wien (OTS) - Österreich kann bei der Sammlung von Elektroabfall
eine hervorragende Bilanz ziehen. Nach EU-Richtlinien hatte
Österreich im Jahr 2007 die Vorgabe, vier Kilogramm Elektro- und
Elektronikabfall pro Kopf zu sammeln, erreicht wurden 7,68 Kilogramm
pro Einwohner, damit wurde das Ziel um 92 Prozent übertroffen.
"Dieses Ergebnis ist durch die ausgezeichnete Kooperation von
Wirtschaft, Gemeinden und dem Lebensministerium und vor allem auch
durch die hervorragende Sammelleistung der Bürgerinnen und Bürger
möglich geworden. Sie leisten damit einen wichtiger Beitrag, um
Ressourcen und Energie zu sparen und gleichzeitig etwas für den
Klimaschutz zu tun", betonte der Generalsekretär des
Lebensministeriums, Reinhard Mang, heute, Mittwoch, bei der
Jahrespressekonferenz der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle
(EAK), "Aktuelle Ergebnisse der EAG-Sammlung in Österreich - Neue
Batterienverordnung tritt im September in Kraft", gemeinsam mit
Wolfgang Krejcik, Vorsitzender des Aufsichtrats der EAK, Elisabeth
Giehser, Geschäftsführerin der EAK, sowie Josef Moser, Bundesobmann
der ARGE Österreichische Abfallwirtschaftsverbände, im Wiener Café
Landtmann

In Österreich werden immer mehr elektrische und elektronische
Geräte erzeugt, die in immer kürzeren Abständen als Abfall anfallen.
Innerhalb der nächsten zwölf Jahre wird mit einer Verdoppelung der
Elektroabfälle gerechnet. Eine effiziente Sammlung und Verwertung ist
deshalb so wichtig, weil es sich um gefährliche Abfälle handelt.
Elektroaltgeräte und auch Altbatterien enthalten einerseits Bauteile
und Materialien, die gesundheits- und umweltgefährdend sind, wie z.
B. Quecksilber in Schaltern oder Blei als Lötmittel, andererseits
aber vielfach wertvolle, wiederverwertbare Materialien wie z. B. die
Metalle Kupfer und Gold. Ihr umweltgerechtes Recycling wird durch
EU-Richtlinien geregelt.

In Österreich ist die Umsetzung der EU-Richtlinien durch die
Elektroaltgeräteverordnung (EAG-VO) bereits seit drei Jahren
erfolgreich in Kraft. Sie betrifft die Richtlinien RL 2002/96/EG
betreffend Elektro- und Elektronik-Altgeräte und die RL 2002/95/EG
betreffend die Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektro- und
Elektronikgeräten.

Neue Batterienverordnung ab 26. September 2008 in Kraft
Auch für Batterien gibt es zukünftig vergleichbare Sammel-Regelungen.
Mit der Batterienverordnung, BGBl. II Nr. 159/2008, gilt für
Batterien und Akkumulatoren ab 26. September 2008, dass
HerstellerInnen und ImporteurInnen die Finanzierungsverantwortung für
die Sammlung und umweltgerechte Behandlung übernehmen. Dadurch werden
Kommunen bzw. Abfallverbände entlastet. Der Handel ist darüber hinaus
verpflichtet, über die Rücknahme von Geräte- und Fahrzeugbatterien an
ihren Verkaufsstellen zu informieren.
Für die BürgerInnen wird sich an den bewährten Entsorgungsstrukturen
bzw. Abgabemöglichkeiten nichts ändern. Gerätebatterien können auch
künftig unentgeltlich bei jeder Verkaufsstelle sowie bei den dafür
eingerichteten Sammelstellen der Gemeinden unentgeltlich
zurückgegeben werden. Dies teilt das Lebensministerium abschließend
mit.

Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

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