• 17.09.2008, 09:34:08
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25. September: Informationstag am Friedhof Wien Meidling

Am Donnerstag, den 25.9.2008, findet von 14 bis 18 Uhr ein Informationstag am Friedhof Meidling (12. Bezirk, Eibesbrunnergasse 1A) statt.

Wien (OTS) - Die Geschäftsführung der Friedhöfe Wien (vormals
MA43) lädt gemeinsam mit der Bezirksvorstehung Meidling zur
Veranstaltung ein. BesucherInnen können mit leitenden
Friedhofs-MitarbeiterInnen sprechen und Fragen etwa zum
Benützungsrecht, zu Technik (Grabstein, Einfassung, etc.) oder zur
Grabpflege stellen. Aufträge werden sofort und unbürokratisch
bearbeitet. Auch Tipps und Informationsmaterial zur Grabgestaltung
fehlen nicht. Die Friedhofsgärtnerei stellt sich mit einem kleinen
Blumengruß ein.

Friedhof Meidling

Mehr als 18.000 Grabstellen umfasst der Friedhof in Wien 12,
Haidackergasse 6 / Eibesbrunnergasse 1A. Der Meidlinger Friedhof gilt
als einer der ältesten Friedhöfe Wiens, in dem noch Beerdigungen
stattfinden. 1862 wurde die Totenstätte - Vorgängerfriedhöfe gab es
an anderer Stelle - eröffnet. Ein kleines Mädchen war die erste
Beigesetzte. Das Grab ist erhalten. "Zur Erinnerung der Eröffnung
dieses Friedhofes wurde der Magdalena Prokop, Schuhmacherstochter aus
Gaudenzdorf, eineinhalb Jahre alt, als erste Beilegung im August 1862
dieses Denkmahl von den drei Pfarrgemeinden gewidmet" steht auf dem
Grabstein.

Eine von Wiens größten Totenstätten

Auf dem 130.000 Quadratmeter großen Friedhofsareal sind pompöse
Jahrhundertwendegräber der Meidlinger Bürgerschaft ebenso zu finden
wie vereinzelte Prachtgrüfte im Jugendstil. Unter anderem befinden
sich hier die Grabstätten von Emanuel Herrmann (1839 - 1902), dem
Erfinder der Postkarte, der Schriftstellerin Sophie von Löwenthal
(1810 - 1889), dem Wienerliedkomponisten Carl Lorens (1851 - 1909)
und der Wohltäterin und Stifterin Josephine Haas von
Längenfeld-Pfalzheim (1783 - 1846).

Aufbahrung der Verstorbenen

In den 80er-Jahren wurde die Aufbahrungshalle von Architekt Erich
Boltenstern umgebaut und im Zuge dessen innen neu gestaltet. Ein den
Anforderungen entsprechend großer Aufbahrungsraum entstand ebenso wie
eine Urnennische aus Naturstein für Urnenaufbahrungen. Das
Altarkreuz, eine Emailmalerei auf Kupfer, stammt vom Maler Hans
Robert Pippal. Der Maler Hermann Bauch zeichnet für die künstlerische
Gestaltung und Ausführung der Beton-Dickglas-Fenster sowie der
Verglasung des Halleneingangstores aus mundgeblasenem Antikglas
verantwortlich.

Weitere Informationen unter www.friedhoefewien.at

Rückfragehinweis:

Andrea Rauscher
   Friedhöfe Wien GmbH
   Öffentlichkeitsarbeit 
   Tel.: (01) 534 69-43 031
   E-Mail: [email protected] 
   www.friedhoefewien.at

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