• 16.09.2008, 14:31:02
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Wie erkläre ich "es" meinem Kind?

Das neue Aufklärungspaket unterstützt Eltern in der Sexualerziehung -von Anfang an

Das neue Aufklärungspaket unterstützt Eltern in der Sexualerziehung

Wien (OTS) - Sexuelle Aufklärung ist eine der großen
Herausforderungen der Erziehungsarbeit. Es geht dabei nicht (nur) um
die technische Erklärung, wie Babys gemacht werden, sondern vor allem
darum, die Kinder auf ihr sexuelles Leben vorzubereiten und sie dem
jeweiligen Alter entsprechend zu fördern und zu begleiten. Um
Erziehende bei dieser Aufgabe zu unterstützen, initiierte das
pharmazeutische Unternehmen Pfizer im Rahmen der HIV/AIDS
Jugend-Kampagne "safe4fun" gemeinsam mit dem Österreichischen
Institut für Sexualpädagogik, den AIDS-Hilfen Österreichs und der
Österreichischen Aidsgesellschaft einen Leitfaden für
Sexualerziehung: Das Aufklärungspaket.

Oft hört oder liest man von der Unwissenheit vieler Teenager in
Bezug auf ihren eigenen Körper, ihre Sexualität und Möglichkeiten zur
Verhütung von Schwangerschaft und Krankheit. Und die Schuldigen sind
schnell gefunden: die Eltern. Immer dann, wenn über Kinder,
Jugendliche und Sex gesprochen wird, taucht die Diskussion über die
elterliche Verantwortung in der Sexualerziehung wieder auf. Und immer
scheint es so zu sein, als würden alle Eltern ganz schrecklich
versagen und als hätten sie Angst vor dem Thema Sexualität. Doch die
meisten Eltern fühlen sich sehr wohl für die Sexualerziehung
zuständig. Aber was tun und was wann sagen? Reicht auf die Frage
"Mama, wie geht Sex?" die Geschichte von den Bienen und Blumen? Ist
Aufklärung in Zeiten ständiger Präsenz von Sexualität überhaupt noch
notwendig bzw. wird sie ohnehin im Rahmen des Biologieunterrichts
erledigt?

"Der Umgang mit den Fragen zur Sexualität ist eine der großen
Herausforderungen in der elterlichen Erziehungsarbeit. Die Kinder
richtig zu unterstützen und zu begleiten hat großen Einfluss darauf,
wie sie später mit ihrem Körper und dem Thema sexuelle Gesundheit
umgehen", so Mag. Claudia Handl, Leiterin Public Affairs von Pfizer
Austria, über die Motivation des Pharmaunternehmens dieses Projekt
ins Leben zu rufen. "Da das Informationsangebot zu diesem wichtigen
Thema rar ist, haben wir uns entschlossen, Eltern und Erziehende zu
unterstützen und ihnen eine Orientierung in die Hand zu geben." Im
Rahmen der HIV/AIDS Jugend-Kampagne "safe4fun" initiierte und
erarbeitete Pfizer in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen
Institut für Sexualpädagogik und mit Unterstützung der AIDS-Hilfen
Österreichs und der Österreichischen Aidsgesellschaft einen Leitfaden
für die Sexualerziehung.

Das Aufklärungspaket: Richtige Sexualerziehung von Anfang an

Der neue Leitfaden orientiert Eltern anhand konkreter Beispiele
und gibt eine Vorstellung, was kindliche Sexualität bedeutet und
worauf es in welchem Alter ankommt. "Der Mensch ist von Geburt an ein
sexuelles Wesen. Das Bedürfnis nach Lust, Zärtlichkeit und Nähe kommt
je nach Entwicklung und Alter unterschiedlich zum Ausdruck. Jede
Altersstufe bringt neue Anforderungen mit sich. Im Aufklärungspaket
können Eltern nachlesen, wann welche Themen für Kinder und
Jugendliche relevant sind und wie sie am besten darauf reagieren
können und sollten", fasst die Autorin Bettina Weidinger vom
Österreichischen Institut für Sexualpädagogik (ISP) zusammen, die ihr
Wissen und ihre Erfahrung aus über zehn Jahren sexualpädagogischer
Arbeit mit Eltern und Jugendlichen in das Projekt eingebracht hat.
Darüber hinaus decken zahlreiche Buch- und Interntipps sowie Infos
über Eltern-Workshops zusätzlichen Informationsbedarf ab.

Sexualerziehung ist mehr als über Sex reden

Sex ist heute allgegenwärtig und macht das Vorbild und die
Begleitung der Eltern wichtiger denn je. Aufklärung, oder besser
Sexualerziehung, beginnt früh und ist viel umfassender als die rein
technische Gebrauchsanweisung, wie Babys gemacht werden. "Bereits im
zarten Babyalter gilt es, die Kinder mit ihrem Körper vertraut zu
machen und zu vermitteln, dass er etwas Besonderes und Wertvolles
ist, das es zu schützen gilt", erklärt Weidinger worauf es in der
Sexualerziehung ankommt. "Eltern begleiten Kinder in ihrer sexuellen
Entwicklung. Die Aufgabe besteht dabei nicht nur zum richtigen
Zeitpunkt die richtige Information zu geben, sondern den Kindern
einen positiven Zugang zum eigenen Körper und den eigenen Gefühlen zu
ermöglichen."

Die größte Herausforderung stellt für viele Eltern die
Wertfreiheit der Gespräche dar. Weidinger warnt: "Das Aufzwingen
eigener Wertvorstellungen führt lediglich zu einer Abwehrreaktion. Es
liegt nicht in der Macht der Eltern zu bestimmen, wann und mit wem
das Kind den ersten sexuellen Kontakt haben wird. Vielmehr stehen die
möglichst wertfreie Information und das Stärken der
Eigenverantwortung im Mittelpunkt."

HIV/AIDS: Bewusstsein schaffen statt Angst machen

Auch das Schüren von Ängsten ist kontraproduktiv, denn Angst macht
Menschen handlungsunfähig. Wissen und Wertschätzung hingegen führen
zu kompetentem Handeln. Dennis Beck, Obmann der Aids Hilfe Wien
dazu:"Das Wissen der Jugendlichen über HIV/AIDS ist sehr gut. Das
zeigte kürzlich auch eine Befragung von Jugendlichen [1]. In der
Information über sexuelle Gesundheit geht es also hauptsächlich
darum, Bewusstsein für Infektionskrankheiten zu schaffen. Denn nur
Wissen und Bewusstsein gemeinsam führen zu kompetentem Handeln und
risikofreiem Sexualverhalten." Sein Tipp: "Jugendliche über HIV/AIDS
ohne erhobenen Zeigefinger aufklären und ihnen Information wie
Broschüren, Internetseiten - wie z.B. www.safe4fun.at - etc. für die
eigene Auseinandersetzung und Vertiefung mit dem Thema anbieten."

Das Aufklärungspaket gibt’s

- auf eltern.safe4fun.at zum Download im pdf-Format und
- in gedruckter Form kostenlos zu bestellen unter 0800/1234 25 00

(1) GfK-Schülerbefragung: 557 Interviews von österreichischen
SchülerInnen zwischen 10 und 19 Jahren. Befragungszeitraum: Okt./Nov.
2007. Erhebungsmethode: CAWI - Computer gestützte Web-Interviews. Im
Zentrum der Untersuchung standen Informationsstand und -bedürfnis,
Einstellung gegenüber HIV-Infizierten, Risikobewusstsein und
tatsächliches Verhalten

Weitere Informationen und Bildmaterial in Printqualität unter
presse.safe4fun.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:

Mag. Elisabeth Stöcher
   Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H
   T: 01/521 15-672
   mailto:[email protected]
   
   Elisabeth Leeb
   ikp Wien PR und Lobbying GmbH
   T: 01/524 77 90-14, 
   mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

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