• 16.09.2008, 11:33:06
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ÖVP Wien: Ja zum Hauptbahnhof, aber nicht zu Lasten der Anrainerinnen und Anrainer

Wien (VP-Klub) - Der Wiener Hauptbahnhof, eines der wichtigsten
Projekte für Wien, darf nicht so wie etwa der Prater Vorplatz zu
einem weiteren Planungschaos der Wiener SP-Stadtregierung werden.
Schon im frühen Planungsstadium müssen Anrainerinnen und Anrainer mit
einbezogen werden. "Die Leidtragenden des SPÖ Unvermögens, ordentlich
und bürgerfreundlich zu planen und zu wirtschaften, dürfen nicht die
Bürgerinnen und Bürger der angrenzenden Bezirke sein", so die
VP-Bezirksvorsteherin der Wieden, Susanne Reichard, anlässlich der
heutigen Sitzung der Wiener Landesregierung, in der die beiden UVP
Bescheide zum neuen Bahnhof beschlossen wurden.

Die ÖVP Wien sieht im Bau des neuen Wiener Hauptbahnhofes samt der
Errichtung eines neuen Stadtviertels eine der großen städtebaulichen
und verkehrspolitischen Zukunftschancen für unsere Stadt.

Nach wie vor liegt aber kein schlüssiges Verkehrskonzept für das
Gebiet rund um den neuen Bahnhof vor, vor allem keine vernünftige
Anbindung an den öffentlichen Verkehr für ein Jahrhundertprojekt
dieser Dimension. Die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger betreffend
Verkehrschaos, Lärmemissionen und Staubbelastung, besonders auch
während der Bauphase, dürfen nicht vom Tisch gewischt werden. "Der
Hauptbahnhof ist für Wien und Österreich zu wichtig, um ihn allein
der SPÖ-Stadtregierung zu überlassen", so Reichard und der
Planungssprecher der ÖVP Wien und Bezirksparteiobmann der ÖVP
Favoriten, LAbg. Alfred Hoch.

Die beiden in der heutigen Sitzung der Wiener Landesregierung
beschlossenen UVP-Bescheide berücksichtigen die Anrainerinteressen
aber nur teilweise. "Wenn man sich die UVP-Bescheide durchliest, hat
man den Eindruck, dass die Einwände der Bürger weggewischt werden.
Das Salzamt lässt grüßen", so Hoch.

Mit Unverständnis reagiert der VP-Planungssprecher auf die heutigen
Aussagen des Grünen-Abgeordneten Maresch. "Die Grünen scheinen zu
glauben, ein Monopol auf die Vertretung von Bürgerinteressen zu
haben. In Wirklichkeit spielen sie sich aber nur auf und vertreten
ihre eigene Meinung, ohne auf die wirklichen Sorgen und Probleme der
Bevölkerung einzugehen", betont Hoch.
"Wir werden jedenfalls weiter dafür kämpfen, dass es in den
betroffenen Bezirken nicht zu unzumutbaren Belastungen kommt. Falls
ein Verkehrschaos droht, gehen wir auf die Barrikaden. Wir werden die
Entwicklung genau beobachten und die Anliegen und Sorgen unserer
Bürgerinnen und Bürger gegenüber dem roten Rathaus hartnäckig
vertreten", so die beiden VP-Politiker abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]

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