ÖVP Wien: Ja zum Hauptbahnhof, aber nicht zu Lasten der Anrainerinnen und Anrainer

Wien (VP-Klub) - Der Wiener Hauptbahnhof, eines der wichtigsten Projekte für Wien, darf nicht so wie etwa der Prater Vorplatz zu einem weiteren Planungschaos der Wiener SP-Stadtregierung werden. Schon im frühen Planungsstadium müssen Anrainerinnen und Anrainer mit einbezogen werden. "Die Leidtragenden des SPÖ Unvermögens, ordentlich und bürgerfreundlich zu planen und zu wirtschaften, dürfen nicht die Bürgerinnen und Bürger der angrenzenden Bezirke sein", so die VP-Bezirksvorsteherin der Wieden, Susanne Reichard, anlässlich der heutigen Sitzung der Wiener Landesregierung, in der die beiden UVP Bescheide zum neuen Bahnhof beschlossen wurden.

Die ÖVP Wien sieht im Bau des neuen Wiener Hauptbahnhofes samt der Errichtung eines neuen Stadtviertels eine der großen städtebaulichen und verkehrspolitischen Zukunftschancen für unsere Stadt.

Nach wie vor liegt aber kein schlüssiges Verkehrskonzept für das Gebiet rund um den neuen Bahnhof vor, vor allem keine vernünftige Anbindung an den öffentlichen Verkehr für ein Jahrhundertprojekt dieser Dimension. Die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger betreffend Verkehrschaos, Lärmemissionen und Staubbelastung, besonders auch während der Bauphase, dürfen nicht vom Tisch gewischt werden. "Der Hauptbahnhof ist für Wien und Österreich zu wichtig, um ihn allein der SPÖ-Stadtregierung zu überlassen", so Reichard und der Planungssprecher der ÖVP Wien und Bezirksparteiobmann der ÖVP Favoriten, LAbg. Alfred Hoch.

Die beiden in der heutigen Sitzung der Wiener Landesregierung beschlossenen UVP-Bescheide berücksichtigen die Anrainerinteressen aber nur teilweise. "Wenn man sich die UVP-Bescheide durchliest, hat man den Eindruck, dass die Einwände der Bürger weggewischt werden. Das Salzamt lässt grüßen", so Hoch.

Mit Unverständnis reagiert der VP-Planungssprecher auf die heutigen Aussagen des Grünen-Abgeordneten Maresch. "Die Grünen scheinen zu glauben, ein Monopol auf die Vertretung von Bürgerinteressen zu haben. In Wirklichkeit spielen sie sich aber nur auf und vertreten ihre eigene Meinung, ohne auf die wirklichen Sorgen und Probleme der Bevölkerung einzugehen", betont Hoch.
"Wir werden jedenfalls weiter dafür kämpfen, dass es in den betroffenen Bezirken nicht zu unzumutbaren Belastungen kommt. Falls ein Verkehrschaos droht, gehen wir auf die Barrikaden. Wir werden die Entwicklung genau beobachten und die Anliegen und Sorgen unserer Bürgerinnen und Bürger gegenüber dem roten Rathaus hartnäckig vertreten", so die beiden VP-Politiker abschließend.

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