• 15.09.2008, 17:06:04
  • /
  • OTS0292 OTW0292

LIF-Haselsteiner drängt auf rasche Bundesstaats-Reform

LIF-Wirtschaftssprecher fordert effizienteren und kostengünstigeren Verwaltungsapparat und mahnt Kärntner Landespolitik zu umsichtigerer und vorausschauender Politik

Klagenfurt (OTS) - Seine Forderung nach einer raschen und
umfassenden Reform des österreichischen Bundesstaats erneuerte heute
LIF-Wirtschaftssprecher Hans Peter Haselsteiner bei einer
Pressekonferenz mit dem Kärntner Spitzenkandidaten und
LIF-Verfassungssprecher Rudi Vouk in Klagenfurt: "Die
Bundesstaatsreform wird ein wichtiger Teil liberaler Politik sein,
insbesondere bei einer Regierungsbeteiligung. Dabei muss die Rolle
der Landtage ganz klar hinterfragt werden. Der österreichische
Bundesstaat ist schlichtweg zu teuer. Der Anteil der Verwaltung am
BIP ist bei uns nämlich um 3 % höher als in Finnland", betonte der
liberale Wirtschaftssprecher.

Im Hinblick auf die Kärntner Wirtschaft plädierte Haselsteiner für
eine rationale und zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik:
"Verglichen mit Tirol hat Kärnten 8 bis 10 Mrd. weniger
Landesvermögen, obwohl es mehr oder weniger die gleiche Ausgangslage
hat." Es sei an der Zeit, die Mittel aus dem Zukunftsfonds, der mit
den Mitteln aus dem Verkauf der Anteile an der Hypo Alpe-Adria Bank
geschaffen wurde, sinnvoll einzusetzen: "Kärnten muss viel stärker
als bisher in die Bildung und gleichzeitig in moderne Technologien
investieren, um ein attraktiverer Wirtschaftsstandort und auch ein
attraktiverer Lebensmittelpunkt für seine BürgerInnen zu sein."

Im Hinblick auf die starre Minderheitenpolitik des Landes betonte
Haselsteiner, dass die Landesregierung ihren Bürgern damit keinen
Gefallen tue: "Kärnten sollte besser seine Chancen nutzen, statt
seinen Bürgern die Rechte streitig zu machen." Der liberale
Wirtschaftssprecher wiederholte seinen Vorschlag, in allen Kärntner
Volksschulen slowenisch zu unterrichten: "Das Slowenische ist nicht
nur eine Minderheiten-Frage, sondern auch eine Wirtschaftsfrage:
Slowenisch ist eine Einstiegssprache für wichtige osteuropäische
Sprachen und damit das Tor zu einer Vielzahl an wirtschaftlich
aufstrebenden Ländern", schloss Haselsteiner.

Rückfragehinweis:
LIF - Die Liberalen Presse
Tel.: 0664 / 54 21 376

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LIF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel