- 15.09.2008, 13:08:49
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FSG-GPA-DJP-Braun: Hände weg von der Arbeiterkammer
Schwarz-blau-orange frontal gegen ArbeitnehmerInneninteressen
Wien (GPA-DJP) - Die von schwarz-blau-orange geplante Senkung der
Arbeiterkammerumlage ist ein frontaler Angriff auf die Interessen der
österreichischen ArbeitnehemrInnen. In eine Zeit der zunehmenden
Arbeitsplatzunsicherheit, von Kündigungen in Kernbereichen der
Wirtschaft und des zunehmenden Druck und Stress am Arbeitplatz die
gesetzliche Vertretung der ArbeitnmehmerInnen zu schwächen, zeigt,
worum es den handelnden PolitikerInnen von schwarz-blau-orange
wirklich geht und auf welcher Seite sie stehen. Nämlich nicht auf
Seite der arbeitenden Menschen", kritisiert der Vorsitzende der
Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der GPA-DJP
Willi Braun.++++
"Dieses Vorhaben ist offenbar eine Revanche für die fundierte und
wirksame Interessenpolitik der Arbeiterkammer, die selbstverständlich
nicht immer angenehm für die jeweilige Regierung ist. Erinnert sei an
die Pensionskürzungen im Jahr 2003 oder an die ungerechte
Verteilungswirkung von budgetären Maßnahmen, die von der AK
aufgezeigt wurden. Letztes Beispiel: Die von der AK aufgezeigte
Untätigkeit von Minister Bartenstein gegen die Teuerungswelle. Will
man eine geschwächte und damit auch gefügig gemachte gesetzliche
Interessenvertretung?", fragt Braun.
"Die Kolleginnen und Kollegen merken sehr wohl, dass es hier nicht
um eine Entlastungsmaßnahme geht, sondern um eine nachhaltige
Schwächung der eigenen Interessenvertretung. Entlastungen für
ArbeitnehmerInnen sind höchst notwendig und über die sprudelnden
Einnahmen des Finanzministerminister auch finanzierbar. Aber Hände
weg von der Arbeiterkammer", schließt Braun.
FSG, 15. September 2008 Nr. 77
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