- 15.09.2008, 11:20:36
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Brauner: "Habitat 20" - Höchstädtplatz erstrahlt in neuem Glanz
Top-Standort für Business, Forschung, Bildung und Wohnen
Wien (OTS) - Der Brigittenauer Höchstädtplatz präsentiert sich
nach einer umfassenden Umgestaltung rundum erneuert und belebt. Der
neue Markenname des Grätzels "Habitat 20" steht für die Entwicklung
des früheren Industriegebiets zu einem pulsierenden Business-Standort
mit Büros, Forschung, Ausbildung, Unternehmensservice, Wohnungen und
Grünraum. Die Umgestaltung des Höchstädtplatzes geht auf eine
Initiative des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) als
Grundstückseigner- und -verwerter zurück. "Der neue Stadtteil Habitat
20 sorgt für eine Belebung und Aufwertung des ganzen Bezirks, auch
durch neue Arbeitsplätze. Denn die Ansiedlung von Unternehmen,
innovativen Start-ups und der Fachhochschule Technikum Wien
stimuliert nicht nur die lokale Wirtschaft. Habitat 20 ist damit ein
Musterbeispiel für innerstädtische Standortentwicklung zur Stärkung
der Wiener Wirtschaft", sagte Finanz- und Wirtschaftsstadträtin
Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner am Montag bei der
offiziellen Eröffnung des neugestalteten Grünraumes am
Höchstädtplatz.
"Habitat 20" ist heute Standort der Fachhochschule Technikum
Wien mit rund 2000 Studierenden, vorwiegend im wirtschaftsnahen
Techniksektor. Das Business & Research Center Höchstädtplatz und das
Business Center 20 sind moderne Bürozentren und bieten jene
Infrastruktur, die die Ansiedlung von Unternehmen und Start-ups im
Gebiet möglich machte. Zwei attraktive Wohnhäuser runden den neuen
Stadtteil ab. 3.300 Quadratmeter neu gestaltete Grün- und Freifläche
steigern außerdem die Lebensqualität inmitten des dicht verbauten
Stadtgebiets.****
Motor der Entwicklung des Höchstädtplatzes war in den letzten
Jahren der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), die
Wirtschaftsagentur der Stadt Wien. Nach der Absiedlung der
Niederösterreichischen Molkereien kaufte der WWFF 1996 das rund
16.000 Quadratmeter große Areal. Der Abbruch der alten Baulichkeiten,
die Umwidmung sowie ein städtebauliches ExpertInnenverfahren legten
die Basis für den neuen Stadtteil "Habitat 20". "Habitat 20 ist das
Produkt eines erfolgreichen Strukturwandels am Standort
Höchstädtplatz. Vom brach liegenden Industriestandort zum modernen
Technologiestandort mit attraktiver Büro- und Wohnnutzung. Als
Grundstücksverwerter und Standortentwickler haben wir nationale und
internationale InvestorInnen an den Standort geholt und gemeinsam
eine multifunktionale Stadtteilentwicklung zur Belebung dieses Teils
der Brigittenau umgesetzt", sagte WWFF-Geschäftsführer DI Dr. Bernd
Rießland. Das letzte freie Grundstück hat der WWFF an einen
Privat-Investor vergeben, der darauf ein weiteres Bürogebäude
errichten wird. Die Projekte am Höchstädtplatz lösen in der
Endausbaustufe ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 110
Millionen Euro aus.
Grünraum prägt öffentlichen Durchgang
Den bislang letzten Schritt zur Neugestaltung bildete die
Fertigstellung des als öffentlicher Durchgang konzipierten Grünraums
zwischen den Gebäudeblöcken im Sommer 2008. Dieser Grün- und Freiraum
ist über 3.300 Quadratmeter groß. In der Endstufe, wenn auch das
letzte Immobilien-Projekt realisiert ist, werden weitere rund 400
Quadratmeter Grün- und Freiraumflächen folgen. Realisiert wurde der
Grünraum auf Initiative des WWFF in Absprache mit den weiteren
GrundstückseigentümerInnen am Höchstädtplatz.
EU-Kofinanzierung für attraktiven Grünraum
Damit konnte der Bevölkerung ein attraktives Stück Grün mit
Erholungsflächen und Spielelementen (z.B. Schaukel, Drehteller) für
Kinder im dicht verbauten Stadtgebiet zur Verfügung gestellt werden.
Gefördert wurde die Gestaltung des Grünraumes zu 50 Prozent aus Ziel
2-Mitteln der Europäischen Union. "Habitat 20" liegt innerhalb des
früheren Ziel 2-Gebiets, wo die Stadt Wien gemeinsam mit der
Europäischen Union Struktur verbessernde Maßnahmen umsetzte (2000 bis
2006). Die Grünraumgestaltung ("Der städtische Zipp") erhöht die
Lebensqualität im Grätzel und schafft einen Ort der Begegnung. Für
Studierende ebenso wie für Beschäftigte und AnrainerInnen der
Umgebung. Zum Verweilen laden 21 Sitz- und Liegebänke ein.
WWFF als Impulsgeber für wirtschaftliche Entwicklung
Den wirtschaftlichen Strukturwandel am Höchstädtplatz steuerte
der WWFF. Einerseits durch die Ansiedlung der Fachhochschule
Technikum Wien im Jahr 2001. In 26 Studiengängen werden hoch
qualifizierte TechnikerInnen für die Wirtschaft ausgebildet. Rund
2.000 Studierende werden hier u.a. in den Bereichen Telekommunikation
und Internet-Technologien, Wirtschaftsinformatik, Mechatronik oder
Electronic Engineering ausgebildet. Außerdem betreibt das Technikum
Wien anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung auf höchstem
Niveau.
Moderne Büroimmobilien ziehen neue Unternehmen an
Neben der Grundstücksverwertung trat der WWFF auch selbst als
Immobilienentwickler auf. 2005 eröffnete der WWFF das mit einem
privaten Partner errichtete Business & Research Center Höchstädtplatz
(BRC) direkt neben dem Technikum Wien. Das 4.200 Quadratmeter große
BRC entwickelte sich rasch zum Zentrum für Firmen aus dem
IKT-Bereich, für die sich mit der benachbarten Fachhochschule
optimale Kooperationsmöglichkeiten ergeben. Den IKT-Fokus förderte
auch die Unterbringung des vom WWFF initiierten IKT-Clusters Vienna
IT Enterprises (VITE) an diesem Standort. Auch die FH zählt zu den
NutzerInnen des BRC, ebenso wie das Kompetenzzentrum Elektronik &
Umwelt KERP. Außerdem ist das BRC ein wichtiger Standort zur
Ansiedlung junger Start-up-Unternehmen im Bezirk.
Mingo - "Move in and grow"
Das Business & Research Center Höchstädtplatz ist auch einer von
derzeit sechs Standorten der Mingo-Bürozentren des WWFF. Mingo Bueros
sind günstige Kleinbüros ab 12 Quadratmeter für GründerInnen,
Start-ups, Kleinstbetriebe, Einpersonenunternehmen, Neue
Selbstständige und Unternehmen mit Migrationshintergrund. Vom BRC
startete der WWFF auch mit dem Aufbau eines umfassenden
Unternehmensservice für Betriebe im Ziel 2-Gebiet. Das erfolgreiche
Pilotprojekt wurde mittlerweile auf ganz Wien ausgeweitet. Unter dem
Namen Mingo Service bietet der WWFF Serviceleistungen wie Workshops,
Gründungscoaching, Innovationsmanagement und Beratung für Unternehmen
mit Migrationshintergrund an.
Attraktiver Wohnbau mit 127 geförderten Mietwohnungen
Die Errichtung des Business Center 20, eines 22.000 Quadratmeter
großen Bürokomplexes entlang der Dresdnerstraße, durch einen privaten
Investor förderte - auch dank der optimalen Verkehrsanbindung über
U-Bahn, S-Bahn sowie mehreren Straßenbahn- und Autobuslinien -
zusätzlich die Ansiedlung neuer Unternehmen im Grätzel. Im Wohnbau
realisierte die Gesiba zwei Projekte mit insgesamt 127 geförderten
Mietwohnungen (inkl. Schwimmbad, Garten, Sauna und Kinderspielplatz
am Dach) nach neuesten Erkenntnissen modernen
Niedrigenergiestandards. (Schluss) mu
o Webtipps: www.habitat20.at www.wwff.gv.at www.mingo.at
(Schluss) ko
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Georg Brockmeyer
Wiener Wirtschaftsförderungsfonds
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Mag.a Cécile-Veronique Kochwalter
Mediensprecherin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner
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