• 13.09.2008, 11:45:48
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Faymann/Blecha: Wichtige Schritte zu mehr Gerechtigkeit im Pensionssystem gesetzt

"Sind wird der älteren Generation schuldig"

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Wien (SK) - "Mit den gestern im Nationalrat beschlossenen
Fristsetzungsanträgen zur Verlängerung der 'Hacklerregelung' und zur
Streichung der Wartefrist bei Pensionsanpassungen wurden wichtige
Schritte zu mehr Gerechtigkeit im Pensionssystem gesetzt", so
SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann und der Präsident des
Pensionistenverbands Österreich (PVÖ) Karl Blecha. Faymann und Blecha
hoffen, dass nun beide Punkte auch bei der Nationalratssitzung am 24.
September mit großer Mehrheit beschlossen werden. "Das sind wir der
älteren Generation, die so viel für unser Land getan hat, schuldig.
Denn sie ist es auch, die unter der jetzigen Teuerung ganz besonders
leidet". ****

Die Hacklerregelung erlaubt Frauen, mit 40 Arbeitsjahren im Alter
von 55 den abschlagsfreien Pensionsantritt, Männer können mit 45
Arbeitsjahren im Alter von 60 in Pension gehen. "Ohne die SPÖ wäre
diese Begünstigung für Langzeitversicherte schon ausgelaufen. Wir
haben in einem ersten Schritt eine Verlängerung bis Ende 2010
erreicht, jetzt soll die Hacklerreglung als nächstes bis 2013
verlängert werden", so Faymann und Blecha am Samstag gegenüber dem
Pressedienst der SPÖ. Einer "Ausschleifregelung", wie dies die ÖVP
will, erteilten die beiden SPÖ-Politiker eine Absage. "Die Zeit der
Verlängerung der Hacklerregelung bis 2013 soll dafür genutzt werden,
um zukünftig ein faires Pensionssystem für Menschen, die 40 bzw. 45
Jahre hart gearbeitet haben, zu erarbeiten", betonten Faymann und
Blecha.

"Die Beendigung der Wartefrist bei Pensionsanpassungen ist ein
ganz zentrales Anliegen der SPÖ", machte Faymann deutlich. Denn es
sei weder gerecht noch verständlich, dass man rund 100.000
PensionistInnen bis zu 23 Monate auf die erste Anpassung warten
lässt, so der SPÖ-Vorsitzende. Blecha erinnerte daran, dass diese
Wartefrist 2004 unter der Regierung Schüssel eingeführt wurde und
dies zu heftigsten Protesten des Pensionistenverbands geführt hat.
Jetzt werde auf Initiative von Werner Faymann diese
"Pensionsverschlechterungsmaßnahme" abgeschafft. "Damit zeigt sich
einmal mehr, dass Werner Faymann an der Seite der Pensionistinnen und
Pensionisten steht, und er der beste Bundeskanzler für die älteren
Menschen in unserem Land wäre", so Blecha abschließend. (Schluss)
ps/vs

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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