- 13.09.2008, 10:08:40
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friedensflotte mirno more 2008 sticht in See
Wehsely, Prammer, Buchinger und Mirna Jukic verabschieden Europas größtes sozialpädagogisches Segelprojekt

Wien (OTS) - Europas größtes Friedenssegelprojekt für sozial
benachteiligte oder behinderte Kinder und Jugendliche sticht heute,
Samstag, mit über 100 Schiffen in See. Vom 13. bis 20. September
setzen insgesamt 800 TeilnehmerInnen der mobilkom austria
friedensflotte mirno more 2008 vor der kroatischen Küste die Segel
und erreichen so das magische Ziel von 100 Schiffen. Die
TeilnehmerInnen kommen aus mehr als 20 europäischen Ländern. Während
der Woche geht es darum, Toleranz und friedliche Konfliktlösung zu
trainieren sowie Freundschaften über ethnische und soziale Grenzen
hinweg zu schließen. Bei der Verabschiedung am Wiener Westbahnhof
waren neben Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely
auch Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer, Sozialminister
Dr. Erwin Buchinger, Schwimmstar Mirna Jukic sowie Elisabeth Mattes,
Unternehmenssprecherin der mobilkom austria, mit dabei. Von Seiten
der kroatischen Botschaft wohnte der stellvertretende Gesandte in
Wien, Herr Josip Spoljaric, der Verabschiedung bei. Im Anschluss
wurde der Buskonvoi wie schon in den letzten Jahren von einer
Motorrad-Eskorte der "Toy-Run-Biker" bis zur Südautobahn geleitet.
Wehsely: "Die Friedensflotte mirno more ist einzigartig. Was kann es
Wichtigeres geben, als sozial benachteiligte oder behinderte Kinder
und Jugendliche zu fördern? mirno more gibt es seit 1994 - die
Friedensflotte war immer und bleibt auch ein wegweisendes
Zukunftsprojekt."
Prammer: "Junge Menschen für unsere Demokratie und die Teilhabe
am politischen Leben zu begeistern, ist eine unserer großen
Herausforderungen. Toleranz für andere Meinungen und die friedliche
Streitbeilegung sind dabei unabdingbare Voraussetzungen. Ich wünsche
daher der für mich immer wieder beeindruckenden Friedensflotte - die
sich auf ihrem Weg auch das Ziel der Vermittlung dieser Fähigkeiten
gesteckt hat - und ihren vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern alles
Gute."
"Ich wünsche den Veranstaltern und zahlreich teilnehmenden Teams
für das heurige Projekt recht gutes Gelingen und den jungen Menschen
schöne und interessante Begegnungen mit Gleichgesinnten, die sich
ebenfalls zu dieser vorbildlichen gemeinsamen Idee bekennen", betonte
Buchinger die Vorbildwirkung der Friedensflotte. Den InitiatorInnen
und UnterstützerInnen sprach der Sozialminister ausdrücklich seinen
Dank aus.
"Wir wollen Kindern und Jugendlichen egal welcher Herkunft oder
Religionsangehörigkeit die Möglichkeit bieten, im Zuge einer
Segelwoche Hass und Vorurteile über Bord zu werfen, Toleranz sowie
friedliche Konfliktlösung zu trainieren und Freundschaften über
ethnische und soziale Grenzen hinweg zu schließen", formuliert
Christian Winkler, Gründer der Initiative, die Intention der
Bemühungen.
Zahlreiche nationale und internationale Institutionen wie z.B.
Caritas, SOS Kinderdörfer, heilpädagogische Einrichtungen,
Sozialwohngemeinschaften und Behindertenorganisationen, aber auch
Schulen und Sportvereine beteiligen sich mit eigenen Teams an dem
weltweit einzigartigen Projekt.
Friedensfest von und für Kinder und Jugendliche in Biograd
Auch heuer bilden das gemeinsam gefeierte Friedensfest und die
am darauffolgenden Morgen stattfindende Formationsfahrt der 100
Schiffe die Höhepunkte der gemeinsam verbrachten Woche.
Zu Gast wird die Friedensflotte wieder in Biograd, einer kroatischen
Hafenstadt, sein. Der mittlerweile "mirno more"-erprobte
Veranstaltungsort bietet auch heuer die optimale Bühne für die Kinder
und Jugendlichen, die ihr eigenes Programm mit Beiträgen zu Frieden
und Toleranz gestalten und umsetzen.
Das bunte Showprogramm reicht dabei von Gesangseinlagen, heißen
Trommelrhythmen und Tanzeinlagen bis hin zu kurzen Theaterstücken,
die die TeilnehmerInnen für alle anderen Mitfeiernden darbieten. Die
Organisation und Moderation des Abends übernehmen junge Erwachsene u.
a. aus Bosnien, Kroatien und Serbien, die vor vielen Jahren selbst
als junge Flüchtlingskinder an der Friedensflotte teilgenommen haben.
Dabei reichen die Aktivitäten vom gemeinsamen Bemalen von Flaggen
über Trommelworkshops bis hin zum großen Fest.
Für die Sicherheit der TeilnehmerInnen sorgt der Verein
"Safety-Team", der sich aus AktivistInnen verschiedener
österreichischer Einsatzorganisationen wie Feuerwehr, Wasserrettung,
und Arbeiter Samariterbund Österreich usw. zusammensetzt. Das
Safety-Team ist dazu auch noch für die Fachbereiche Logistik und
Kommunikation zuständig.
Nachhaltigkeit und Unterstützung
Seit 2001 ist mobilkom austria Hauptsponsor der Friedensflotte
und ermöglicht damit eine langfristige, stabile Projektfinanzierung.
Boris Nemsic, Generaldirektor der mobilkom austria und Ehrenpräsident
von mirno more, fasst das langjährige Engagement zusammen: "Intensive
Teamarbeit und der ständige Austausch von Know-How und Ideen sind
nicht nur in der Wirtschaft ein Thema - diese Skills werden auch
notwendig sein, damit alle gemeinsam mit der Friedensflotte den
Zielhafen erreichen. Den Kindern wünsche ich vor allem viel Spaß
dabei!"
Weitere Finanzierungen kommen von zahlreichen Sponsorfirmen, die
z.B. je eine Schiffspatenschaft übernommen haben. Sehen Sie dazu
http://www.mirnomore.org/sponsoring/schiffspatenschaften/. Auch die
Stadt Wien sowie andere öffentliche Träger unterstützen das Projekt
in Form von Subventionen.
http://www.mirnomore.org/sponsoring/subventionen/
Wer gerne ein Zeichen für ein friedliches, taktvolles
Miteinander über soziale, geographische und ethnische Grenzen hinweg
setzen will, kann die Friedensflotte gerne unter www.mirnomore.org
kontaktieren. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten der Unterstützung.
Link zu druckfähigem Bildmaterial: www.mirnomore.org/2007
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Mag. Michael Eipeldauer Mediensprecher Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely Tel.: 01/ 4000/ 81 231 Fax: 01/ 4000/99 81 231 Handy: 0676/8118 69522 E-Mail: [email protected] Doris Riedl mirno more - Verein für sozialpädagogische Friedensprojekte Handy: 0664/614 93 17 E-Mail: [email protected]
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