- 12.09.2008, 16:03:10
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VP-Walter zu Praterdebakel: "Rücktritt Laskas unabwendbar"
SPÖ-Vizebürgermeisterin ist Gefahr für Geldbörsen der Wienerinnen und Wiener
Wien (OTS) - Der Skandal um den Pratervorplatz geht in die
Verlängerung. In der kommenden Sitzung des Stadtsenates am nächsten
Dienstag will Vizebürgermeisterin Laska heimlich, still und leise
weitere knapp acht Millionen Euro brutto in dieses Fass ohne Boden
pumpen. Dieses Geld soll zur Sicherstellung der Gläubigerforderungen
im Zusammenhang mit der Pleite des Generalunternehmers für einen
Gesellschafterzuschuss an die Prater Service GmbH überwiesen werden.
"Jetzt ist endgültig Schluss mit lustig! Laska muss sofort
zurücktreten, da sie zunehmend zur Gefahr für die Geldbörsen der
Wienerinnen und Wiener wird. Ein Skandal jagt in ihrem Ressort den
nächsten. Schön langsam muss auch der Bürgermeister seine schützende
Hand von der Chaos-Vizebürgermeisterin abziehen. Alleine
Prater-Debakel und das Fiasko um die Fanzone Hanappi-Stadion kosteten
die Wienerinnen und Wiener bis jetzt 48 Millionen Euro", so
ÖVP-Stadtrat Norbert Walter in einer ersten Reaktion auf das
Bekanntwerden dieses Skandals.
"Laska hat die unendliche Geschichte Prater bereits seit Beginn im
Jahr 2003 nicht im Griff gehabt. Damals wurden dem so genannten
Themenparkspezialisten Mongon zwei Millionen Euro zur Verfügung
gestellt, um dem Prater etwas von seinem Ostblock-Charme zu nehmen.
An und für sich eine gute Idee, nur in der Durchführung eine
Katastrophe. Denn umgesetzt wurde vom vorgelegten Konzept bis heute
nichts. Im Vorfeld der EURO 08 entschloss man sich 2006, den
Pratervorplatz um sagenhafte 32 Millionen Euro neu zu gestalten. Die
tatsächlichen Kosten liegen mittlerweile jedoch bei kolportierten 38
Millionen. Wahrscheinlich weiß nicht einmal die für das Praterfiasko
verantwortliche Laska die genaue Zahl. Hauptsache, sie genehmigt noch
schnell ein weiteres Millionengeschenk", so Walter weiter. "Auch wenn
man von den SPÖ-Abzockern viel gewöhnt ist: Es ist jedes Mal wieder
unfassbar, wie die SPÖ mit dem Geld der Wienerinnen und Wiener
umgeht."
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