- 12.09.2008, 13:14:05
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Rübig: Sprachrohr bei der WTO zu Klimathemen
Rübig vertritt das Europäische Parlament bei der Konferenz in Genf zum Thema "Handel und Klimawandel"
Brüssel, 12. September 2008 (ÖVP-PD) "Auf dem Gebiet des
Klimawandels gibt es ja derzeit eine Flut von Forschungsarbeiten
und Studien wie kaum in einem anderen Bereich. Welches der
Szenarien realistisch ist, ist aber ungewiss", sagte
Europaparlamentarier Paul Rübig bei der parlamentarischen Konferenz
in Genf als Sprecher zum Thema "Handel und Klimawandel".
"Panikmache ist unangebracht, es geht vielmehr um einen
vernünftigen Mittelweg zwischen den Erfordernissen einer
globalisierten Wirtschaft und einer schrittweisen und weltweit
koordinierten Reduktion des CO2-Ausstoßes", so Rübig.****
Das Europäische Parlament hat das Thema Klimawandel in den
vergangenen Jahren konsequent vorangetrieben. Im eigens gegründeten
Klimaausschuss werden seit über zwei Jahren gangbare Lösungen
diskutiert und auch umgesetzt. Ebenso beschäftigt sich der
Industrieausschuss, in dem Rübig das einzige österreichische
Vollmitglied ist, laufend mit dem Spannungsfeld Industrie und
Klimaschutz.
"Derzeit steht ein großes Gesetzespaket kurz vor dem Abschluss.
Es geht hier um ganz klare Vorgaben wie minus 21 Prozent
Treibhausgasausstoß im Industriesektor", betont Rübig. "Ein
wichtiger Schritt ist außerdem die verpflichtende europäische
Vorgabe, bis 2020 den Anteil an erneuerbaren Energien auf 20
Prozent zu heben. In dieser Vorgabe sehe ich eine große Chance für
viele Branchen in Österreich, die in diesem Bereich seit langem
forschen und investieren. Ich sehe aber auch die Chance einer
Wohlstandssteigerung in ärmeren Ländern, die vom verstärkten
internationalen Handel profitieren können", freut sich Rübig.
"Voraussetzung ist natürlich der selbstverantwortliche Umgang
mit den Möglichkeiten, die sich in diesem Zusammenhang bieten - aus
wirtschaftlicher, sozialer und umweltpolitischer Sicht", so Rübig
abschließend.
Die diesjährige parlamentarische Konferenz bei der WTO findet
von 10.-12. September in Genf statt. Es nehmen 408 Teilnehmer aus
83 verschiedenen parlamentarischen Delegationen und 25
Regierungsvertreter aus Mitgliedstaaten der WTO daran teil.
Rückfragen: Dr. Paul Rübig MEP, Tel.: +32-2-284-5749
([email protected]) oder Mag. Anna Gabriel, EVP-ED
Pressedienst, Tel.: +32-49 639 75 70
([email protected])
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