- 12.09.2008, 12:31:34
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Liste FRITZ: "Die beste medizinische Versorgung darf kein Privileg der Reichen sein!"
Das österreichischen Gesundheitswesen muss erhalten und verbessert werden
Wien (OTS) - "Wir haben das beste Gesundheitswesen der Welt, wir
haben nur nicht die besten Politiker! Strukturveränderungen sind
notwendig, aber es ist wichtig, dass die Politik nicht permanent
Einfluss nimmt. Es braucht engagierte und fachkundige Experten und
keine Seitenblicke-Ministerin", meint Fritz Dinkhauser heute bei
einer Pressekonferenz in Wien.
Für Dinkhauser ist es eine Schande und ein Skandal, wenn tausende
Ärzte ihre Praxen zusperren und auf die Straße gehen müssen. Keiner
der Politiker hat die Experten miteinbezogen.
"Wir befürchten, dass die nächste Regierung wieder eines der
besten Gesundheitssysteme der Welt attackiert und ihren Anschlag auf
die Gesundheit der Bürger und die österreichischen Ärzte im zweiten
Anlauf umzusetzen versucht", so Dr. Doris Linsberger, Bundeslisten
Zweite der Liste FRITZ - Bürgerforum Österreich.
Die demografische und medizinische Entwicklung der kommenden Jahre
lässt darauf schließen, dass die Gesundheitsausgaben mittelfristig
stark steigen werden. Damit braucht es auch mehr öffentliche Mittel.
Im Rahmen des derzeitigen Systems könnten zahlreiche Verbesserungen
durchgeführt werden. Allerdings braucht es - im Gegensatz zu bisher -
vor allem Qualität und Nachhaltigkeit. Unser derzeitiges System ist
langsam gewachsen. Es darf auf keinen Fall drastisch verändert
werden.
"Österreichs ÄrztInnen ersticken in Bürokratie. Sie brauchen ihre
Zeit für die Patienten. Die Bürokratie muss vereinfacht werden. Die
Schnittstelle der Finanzierungstöpfe zwischen Spital und
Niederlassung bedarf einer Neuordnung, damit Doppelgleisigkeiten
vermieden werden", fordert Linsberger.
Vorsorge ist das zentrale Thema einer nachhaltigen
Gesundheitspolitik. Wer hier investiert, kann immense Folgekosten in
zigfacher Höhe vermeiden. Der Liste FRITZ geht es um die
Patientinnen und Patienten. Sie bezahlen die Gesundheitsversorgung,
während Politiker und Kassenfunktionäre das Geld nur verteilen.
Rückfragehinweis:
Dr. Doris Linsberger, 0676/4229411
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