• 10.09.2008, 11:38:38
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  • OTS0127 OTW0127

LIF-Berger fordert starke, objektive und transparente Kulturförderung

Kunstschaffende staatlich absichern und bessere Rahmenbedingungen für private Förderung schaffen

Wien (OTS) - "Wir brauchen dringend eine stärkere, objektivere und
transparentere staatliche Kulturförderung", forderte Rudolf Berger,
LIF-Sprecher für Kunst, Kultur und Kommunikation, bei der
Präsentation der liberalen Positionen zu Kunst und Kultur am
Mittwoch. Um den Kunststandort Österreich und seine Protagonisten
abzusichern, bedürfe es besserer Rahmenbedingungen: "Der Staat muss
sicher stellen, dass das Kunst- und Kulturschaffens nicht vom Erfolg
auf dem Markt abhängig ist." Es sei Aufgabe der Politik, einen
Kulturauftrag einfordern, ohne den Kunstbetrieb politisch zu steuern
oder zu gängeln. "Die Hand, die einen füttert, muss man beißen
dürfen!"

Neben der staatlichen Förderungen müssen auch die Voraussetzungen für
private Kunstförderung verbessert werden: "Von Seiten von Investoren
und Mäzenen gäbe es eine starke Bereitschaft, Kunst und Kultur weit
stärker als derzeit zu Fördern. Hier liegen immense Mittel für die
Branche brach. Die Politik muss durch entsprechende steuerliche
Modelle bessere Bedingungen schaffen, damit Sponsoring und
Mäzenatentum in Österreich endlich eine echte Chance bekommt."
Weiters sprach sich Berger dezidiert gegen die von der ÖVP geforderte
Kultur im Bundeskanzleramt aus: "Kunst und Kultur sind zu wichtig,
als dass man sie als Vierteltags-Beschäftigung abtun darf. Wir
brauchen ein starkes, eigenständiges Ministerium für Kunst, Kultur
und Kommunikation, dass der immensen Bedeutung dieses Sektors gerecht
wird."

Rückfragehinweis:
LIF - Die Liberalen Presse
Tel.: 0676 - 848 905 406

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