- 10.09.2008, 10:53:27
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ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe blickt auf einsatzreichen Sommer zurück
Bei Unfall oder Krankheit im Ausland - schnelle Reaktion ist die beste Hilfe
Wien (OTS) - Reisezeit ist gleichzeitig auch Hochsaison bei der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Von Juni bis August haben 12.000 Menschen
die Notruf-Nummer +43/1/25 120 00 gewählt. "Unsere Mitarbeiter heben
den Telefonhörer ab und müssen sich dann innerhalb kürzester Zeit auf
die jeweilige Notsituation des Anrufers einstellen", sagt Alexandra
Paunovic von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "In jedem Fall gilt:
Rasch handeln, denn nur eine schnelle Hilfe ist eine echte Hilfe." So
musste eine schwerverletzte Familie nach einem Autounfall in
Bulgarien schnellstmöglich zur weiteren Behandlung nach Österreich
zurückgebracht werden. Und ein kleiner Bub mit beidseitiger
Lungenentzündung benötigte dringend eine medizinische
Spezialbehandlung in der Heimat. "Besonders heiß her ging es im
August. Da haben wir beispielsweise innerhalb von drei Tagen gleich
acht Urlauber zurückgeholt. Sieben von ihnen hatten schwerste
Verletzungen bei Verkehrsunfällen erlitten", schildert die
Mitarbeiterin der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.
218 Personen mit Verletzungen oder Erkrankungen, die eine
Behandlung in Österreich notwendig machten, wurden per Flieger in die
Heimat zurückgebracht. Außerdem war 18 Mal der Einsatz eines
ÖAMTC-Ambulanzjets nötig. "Die Rückholung im Ambulanzjet erfolgt
dann, wenn die Patienten rund-um-die-Uhr eine intensivmedizinische
Betreuung benötigen", erklärt Paunovic. Innerhalb Österreichs wurden
in den drei Sommermonaten 90 Verlegungstransporte mit dem
Rettungswagen durchgeführt. Gesamt übernahm der ÖAMTC für alle
Rückholungen Kosten in der Höhe von 729.800 Euro.
Doch nicht nur erkrankte oder verunfallte Personen wurden nach
Österreich zurückgebracht. Der ÖAMTC organisierte diesen Sommer auch
den Rücktransport von rund 2.000 Fahrzeugen aus dem In- und Ausland.
"Fahrfähige Fahrzeuge werden von unseren Ersatzfahrern heimgebracht.
Defekte Fahrzeuge werden auf einen Autotransporter geladen und an die
vom Clubmitglied genannte Adresse zugestellt", schildert die
Mitarbeiterin der Schutzbrief-Nothilfe. Weitere Hilfestellungen des
ÖAMTC, die schnell vor Ort im Urlaubsland abgewickelt werden, sind
beispielsweise die Organisation von Mietwagen und Hotelzimmern, von
Pannenhilfe oder Abschleppdiensten.
Weltweit sind durch die internationale Vernetzung des ÖAMTC 200
Schwesterclubs auch für österreichische Urlauber im Einsatz. In den
16 europäischen Notrufstationen sind über 250 deutschsprachige
Mitarbeiter mit Erfahrung im Umgang mit den Behörden des Landes rund
um die Uhr erreichbar. Eine Million Clubmitglieder sind auch Inhaber
eines Schutzbriefes. Gemeinsam mit Partnern und Kindern bis 19 Jahre
bietet der ÖAMTC damit 2,5 Millionen Österreichern Schutz.
Der ÖAMTC-Schutzbrief bedeutet Soforthilfe in Österreich und in
allen Reiseländern in Europa, auf allen Mittelmeerinseln und in allen
Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira. Ganz
gleich, ob man mit dem eigenen Auto, mit Bus, Bahn, Schiff oder
Flugzeug unterwegs ist. Mehr Informationen zum Thema
ÖAMTC-Schutzbrief sowie zum Weltreisekrankenschutz findet man unter
www.oeamtc.at/schutzbrief.
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Eva Käßmayer
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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