- 09.09.2008, 10:21:46
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Tierrechts-Fundamentalist Martin Balluch - Eigentor der Grünen?
Wien (OTS) - "Es reicht", könnte man durchaus sagen. Nach fast 7
Jahren der Unterstellungen, Intrigen und Verleumdungen durch den
frisch gekürten grünen Nationalrats-Kandidaten und militanten
Tierrechts-Aktivisten Martin Balluch, geht Tierarzt Dr. Franz-Joseph
Plank, Obmann der Tierschutzorganisation ANIMAL SPIRIT, jetzt in die
Offensive. Der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen gebracht hat, war
allerdings ein Eintrag auf der Internet-Seite wahl08.orf.at. Darin
wird Grünen-Chef Van der Bellen (VdB) gefragt, ob er es
nicht bedenklich finde, daß er mit M. Balluch jemanden auf seine
Liste setze, dessen Verein (VGT) ein Erbe mitschleppe, dem Nähe zu
Antisemitismus bescheinigt werde. VdBs Antwort: "Uns ist bewußt, daß
der Vorgänger von Herrn Balluch als Vorsitzender des VGT eine äußerst
problematische Person war, mit Ansichten, die wir nicht teilen...".
"Dieser Vorgänger des Herrn Balluch war bekanntermaßen ich," so
Tierschützer und Tierarzt Dr. FJ. Plank. "Ich habe den VGT 1992
gegründet und 10 Jahre lang unter großen Mühen von Null weg sehr
erfolgreich aufgebaut. Jetzt betreiben nicht nur Herr Balluch gegen
mich Rufmord, sondern offenbar auch die Grünen, die ich viele Jahre
lang, v.a. unter Madeleine Petrovic, unterstützt habe. Ich habe nie
in meinem Leben irgendeine Nähe zum Antisemitismus geäußert, es sei
denn, man unterstellt mir antisemitisch zu sein, wenn man sich als
konsequenter Tierschützer auch gegen das betäubungslose Schächten
einsetzt. Und was, bitte schön, versteht Herr Van der Bellen unter
,problematischer Person'?"
"Sollten Herr VdB und die Grünen diese diskriminierenden Aussagen
nicht öffentlich zurücknehmen und sich dafür entschuldigen, so
schließe ich rechtliche Schritte nicht aus," so Dr. Plank weiter. Im
Übrigen wären die Grünen gut beraten, sich eher von einem Menschen zu
distanzieren, der sich über Jahrzehnte hinweg mit den strafrechtlich
relevanten Aktivitäten der "Animal Liberation Front" solidarisiert
hat, der vor 12 Jahren aus England flüchten mußte, weil er dort
polizeilich gesucht wurde, der von der österr.
Staatsanwaltschaft mehrerer schwerer Brandanschläge und
Sachbeschädigungen beschuldigt wird und der erst vor wenigen Tagen
bei einer Demonstration vor dem Kanzleramt ins Mikrofon gebrüllt hat:
"Jetzt beginnt dieser Krieg erst, diese Schlacht, dieser Kampf". Die
SN kommentierte dies gestern folgendermaßen: "Ein neuer
Fundamentalismus. Mögen diese Herren und ihre geistige Einstellung
dem Nationalrat erspart bleiben."
Dr. Plank abschließend: "Seit über 20 Jahren bin ich nun im
aktiven Tierschutz tätig und habe durch gute Sacharbeit, aber auch
mit spektakulären Aktionen - gemeinsam mit etlichen anderen
Tierschützern - Vieles erreicht. Aber ich habe mich immer von
Gewalttaten und Sachbeschädigungen distanziert, weil das den Tieren
selber nichts bringt und letztlich - wie die vergangenen
Monate bewiesen haben - die gesamte Staatsmacht gegen den Tierschutz
mobilisiert. Vom Rufschaden für die Bewegung - durch die
Gleichsetzung des Tierschutzes mit militantem Fundamentalismus bis
hin zum radikalen Extremismus - ganz zu schweigen. Ich hoffe, daß die
Grünen sich noch rechtzeitig besinnen und sich nicht vom
sachlich-vernünftigen, sondern vom fundamentalistisch-militanten
Tierschutz distanzieren. Sonst könnte sich die Streichung des
Tierschutzes aus ihrem Wahlprogramm und diese Kandidatur des
M. Balluch für sie noch als deftiges Eigentor herausstellen."
Rückfragehinweis:
Dr. Franz-Joseph Plank, (+43) 0676/7082434
ANIMAL SPIRIT, A-3053 Laaben
E: [email protected]
I: www.animal-spirit.at
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