• 09.09.2008, 09:17:34
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Generali-Autostudie: Autofahrer steigen weniger aufs Gas

Weniger Autofahrten und energiesparendes Fahrverhalten wegen hoher Spritpreise. Verbrauch und Umweltfreundlichkeit wichtige Kaufkriterien.

Wien (OTS) - Das Fahrverhalten der österreichischen
AutobesitzerInnen hat sich seit Jahresbeginn deutlich gewandelt. Die
hohen Spritpreise verursachen eine deutliche Bremsspur. Das geht aus
der zweiten Generali-Autostudie hervor. Im Auftrag des größten
österreichischen Kfz-Versicherers hat ein professionelles Markt- und
Meinungsforschungsinstitut (market) im August eine Befragung zum
Fahrverhalten durchgeführt.

Hohe Spritpreise: Fast 50% schränken Autofahrten ein

Laut aktueller Generali-Autostudie fährt fast jeder zweite
Autobesitzer aufgrund der Preissteigerungen bei Diesel und Benzin
jetzt weniger als früher. 15% der Befragten nutzen ihren fahrbaren
Untersatz "deutlich weniger", 34% "etwas weniger". Gänzlich aufs Auto
verzichten will aber wegen der Preisentwicklung praktisch niemand,
geht aus der Studie hervor. Es sind vor allem Frauen, die ihre
Autofahrten einschränken: 54% fahren jetzt weniger, bei den Männern
sind es 44%.

Um 10% weniger tägliche Ausfahrten

Nur noch 58% der Autobesitzer haben jetzt bestätigt, ihr Auto täglich
bzw. fast täglich zu benutzen. Bei der ersten Generali-Autostudie,
die im Dezember 2007 durchgeführt wurde, waren es noch 68%. Dabei
steigen Frauen mit minus 11%-Punkten stärker auf die Bremse als
Männer, die ihr Auto "nur" um 8%-Punkte weniger oft für tägliche oder
fast tägliche Ausfahrten nutzen. Am leichtesten verzichtet die
Generation 50+ (minus 11%-Punkte) auf ihren fahrbaren Untersatz,
während die 18- bis 29-Jährigen ihre Autofahrten kaum einschränken
(-2%-Punkte).

Junge Autofahrer "entdecken" energiesparendes Fahrverhalten

Die jungen Autofahrer setzen dafür jetzt aber verstärkt auf ein
energiesparendes Fahrverhalten, für das sie im Dezember 2007 noch
wenig Verständnis aufbringen wollten. Damals haben in dieser
Altersgruppe lediglich 42% angegeben, dass sie sehr stark bzw. stark
auf energiesparendes Fahrverhalten achten - jetzt sind es mit 84%
doppelt so viele. Auch bei den anderen Altersgruppen ist Spritsparen
angesagt: Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es nun schon 78%, die sich
zu diesem Fahrstil bekennen; vor acht Monaten waren es erst 59%.
"Spritsparmeister" sind die Autofahrer ab 50, die zu 85% auf einen
energiesparenden Fahrstil achten.
Für 82% der befragten Autofahrer ist übrigens das rechtzeitige
Schalten und damit das Vermeiden von hochtourigem Fahren die beste
Möglichkeit, den Spritverbrauch zu drosseln.

Autokauf: Verbrauch und Umweltfreundlichkeit werden wichtiger

Im Zusammenhang mit den hohen Treibstoffpreisen ändern sich laut
Generali-Autostudie auch die Entscheidungskriterien beim Autokauf.
Verbrauch und Erhaltungskosten werden von 80% der Autofahrer als sehr
wichtiges Entscheidungsmotiv beim Autokauf genannt - um 14%-Punkte
mehr als noch Ende 2007. Demgegenüber hat die Bedeutung der
Motorleistung von 34 auf 24% abgenommen. Am stärksten gestiegen ist
die Nennung von "Umweltfreundlichkeit" als sehr wichtiges
Kaufkriterium: War dieses Motiv vor wenigen Monaten nur für 31% der
befragten Autobesitzer sehr wichtig, so sind es nunmehr bereits 63%.

Generali-Vorstand Walter Kupec: "Ich sehe hier eine sehr sinnvolle
Entwicklung der Motive für die Entscheidung beim Autokauf - weniger
Verbrauch und Motorleistung zugunsten einer Entlastung der Umwelt und
selbstverständlich auch der Geldbörsen."

Rückfragehinweis:

Generali  Gruppe
   Josef Hlinka
   Tel.: (++43-1) 534 01-1375
   Fax:  (++43-1) 534 01-1593
   mailto:[email protected]
   http://www.generali.at

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