• 05.09.2008, 12:04:12
  • /
  • OTS0183 OTW0183

Kranzl: Österreich setzt auf innovative Sicherheitstechnologien

Sicherheitsforschung: 10 Millionen Euro werden jährlich investiert

Wien (SK) - "Sicherheit und subjektives Sicherheitsempfinden ist
drei Viertel der österreichischen Bevölkerung ein ganz wesentliches
Anliegen", stellte SPÖ-Staatssekretärin Christa Kranzl bei der
gemeinsam mit der schwedischen Botschaft veranstalteten Seminarreihe
"Meeting the Security Challenge" am Freitag fest. Das österreichische
Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS, welches das Erstes dieser Art in
der EU war, hat "eine sehr breite Auffassung von Sicherheit. So wird
auch die soziale Sicherheit miteinbezogen". Kranzl sieht in der
Entwicklung von Sicherheitstechnologien ein großes Marktpotential.
Sie betonte, dass bei der Produktentwicklung "die Einbindung der
Bedarfsträger" ein wesentlicher Faktor ist. ****

"Sicherheit ist eine sehr sensible Thematik, beispielsweise im
Bereich der Überwachung. Hier sollen Informationen nur für einen
bestimmten Zweck eingesetzt werden, beispielsweise bei der Aufklärung
von Kriminalfällen. Eine friedliche Nutzung muss gewährleistet sein",
so Kranzl. Das Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS beschäftigt sich
unter anderem mit dieser Kernfrage.

Im Rahmen der KIRAS fänden viele Projektausschreibungen satt. "Eine
Grundvoraussetzung ist hier die verpflichtende Einbindung der
Bedarfsträger. Es muss sich um ein Plus für jeden Einzelnen handeln
und die Produkte müssen die Akzeptanz der Bevölkerung finden." Als
erfolgreiches Bespiel der österreichischen Forschung nannte die
Staatssekretärin das Projekt 'rescue net', welches in Kooperation mit
der Donauuniversität Krems entstanden ist, das intelligente
Evakuierungssysteme entwickelte.

Die Zusammenarbeit mit Schweden sieht Kranzl als wesentlichen
Vorteil für Österreich an, da so Ideen und Konzeptionen übernommen
und ausgetauscht werden können. Auch der schwedische
Handelsstaatssekretär Gunnar Wieslander bekräftigte, dass
Kooperationen bei der Sicherheitsthematik bedeutend sind, da so
leichter ein Einstieg beispielsweise auf wirtschaftlicher Ebene
möglich ist. "Wir können viel von den skandinavischen Ländern lernen.
Die Zusammenarbeit zweier neutraler Länder kann bedeutende Beiträge
in Bereich der Sicherheitstechnologien leisten", unterstrich Kranzl.
(Schluss) ue

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel