• 03.09.2008, 14:00:45
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Strategien für die europäische IT-Forschung in China

Strategieberater eutema präsentiert Empfehlungen an die EU

Wien (OTS) - Wien - Europas IT Unternehmen forschen in China, um
Zugang zu den Wachstumsmärkten in Asien zu bekommen. Dies ist ein
Ergebnis einer Umfrage unter führenden Unternehmen der europäischen
IT-Industrie, die der F&E-Strategieberater eutema gemeinsam mit dem
deutschen China-Experten Skillnet durchgeführt hat. "Nicht die
niedrigen Löhne treiben Europas Forscher nach Asien, sondern der
Zugang zu Produkt- und Dienstleistungsmärkten, aber auch zu
qualifiziertem Personal und die Aussicht, an Standards mitwirken zu
können", weiß der F&E-Stratege Erich Prem von eutema.

eutema hat gemeinsam mit dem deutschen Berater Skillnet und vier
chinesischen Partnern das IT-Forschungspotenzial Chinas untersucht,
um der Europäischen Kommission Strategien für die F&E-Kooperation zu
empfehlen. Wirtschaftlich besonders vielversprechend ist die
Zusammenarbeit auf Gebieten mit hohem Marktwachstum, ausgewiesener
chinesischer Expertise und gemeinsamen sino-europäischen
Herausforderungen. Neben Embedded Systems und Mobilkommunikation
gehört RFID zu einem der wichtigsten Zukunftsfelder. Der chinesische
RFID-Markt ist bereits der größte der Welt und das Thema findet sich
auch im aktuellen 5-Jahresplan. Gemeinsame Herausforderungen Europas
und Chinas stellen eine weitere Basis für zukünftige
Forschungskooperation dar, z.B. auf dem Gebiet der Energieeffizienz
oder bei medizinischer Informatik. "Im vielversprechenden Bereich der
IT-Sicherheit wird abzuwarten sein, wie weit sich China öffnet", so
Prem, "das Potenzial ist aber auch hier gewaltig."

Für die europäische IKT-Industrie ist der Zugang zu chinesischen
Standards besonders wichtig. Die Kommission sollte ihre Kooperation
vor allem in den Wachstumsbereichen fokussieren und gemeinsam mit
China Erleichterungen für die praktische Zusammenarbeit schaffen,
z.B. Best-practice Modelle für Verträge oder Prozessmodelle
erstellen. Empfehlungen zur Verbesserung der Zusammenarbeit betreffen
auch einen Rückstand Europas in der Öffnung gegenüber China:
"Besonders wichtig ist die Beseitigung der derzeitigen Asymmetrie in
den Beziehungen", sagt Prem: "Während die Chinesen sehr gut über
Europa und die USA Bescheid wissen, Prozesse und sogar das
Förderwesen in der Forschung kennen, haben wir in Europa kaum
Mitarbeiter mit Erfahrungen in China. Das muss sich ändern."

Informationen im Internet: www.ict-china.eu

Rückfragehinweis:
eutema Technology Management GmbH
Martin Marek
Tel.: +43 1 5245316
mailto:[email protected]
http://www.eutema.com

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