- 03.09.2008, 11:22:38
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Neues Board der Meinl Airports baut eigene Unternehmensstruktur auf Löslösung von der Meinl Bank eingeleitet - ab 2009 Reporting Standards wie Wiener Prime Market
Jersey (OTS) - Das am 28. Juli 2008 neu gewählte Board of
Directors der Meinl Airports International (MAI) hat in den
vergangenen 4 Wochen alle notwendigen Maßnahmen zum Aufbau einer
funktionierenden Unternehmensstruktur und zur Löslösung von der Meinl
Bank eingeleitet. Gleichzeitig wurde eine Statuserhebung des
Unternehmens begonnen, die voraussichtlich noch im September 2008
abgeschlossen sein wird. Das Ergebnis dieser Statuserhebung ist Basis
für eine strategische Neuausrichtung mit dem Ziel der möglichst
raschen Heranführung des Aktienkurses an den inneren Wert des
Unternehmens. Die Reporting Standards werden an jene des Prime Market
der Wiener Börse angepasst.
Bislang war MAI ein virtuelles Unternehmen ohne eigene
Verwaltungs-Infrastruktur. Dies hatte zur Folge, dass die
Dokumentation der Investitions- und Geschäftsgebarung nur der Meinl
Bank Tochtergesellschaft Meinl Airports Managers (MAM) vorlagen und
erst jetzt sukzessive der Gesellschaft übergeben werden können. Ohne
entsprechende Unterlagen kann auch die Statuserhebung nicht
durchgeführt werden. Erschwert wird diese Übergabe derzeit dadurch,
dass der bisherige operative Geschäftsführer der MAM, Roman Himmler,
überraschend per 27. August 2008 zurückgetreten ist.
Künftig wird MAI mit einem Minimum an Verwaltungsaufwand alle
relevanten Dokumente selbst führen, um eine abgesicherte Basis für
ihre Entscheidungen zu haben. Das Board unter der Leitung von
Wolfgang Vilsmeier und seiner beiden Stellvertreter Björn Pirrwitz
und Hans-Peter Dohr hat deshalb Holger Gantz zum neuen
Gesamtprojekt-Koordinator ernannt, dessen Aufgabe die umfassende
Vorbereitung und das Controlling der operativen Umsetzung aller vom
MAI-Board getroffenen Entscheidungen sein wird.
Weitere Schritte zur Loslösung der MAI von der Meinl Bank wurden
erfolgreich gesetzt: Die Market Maker Vereinbarung mit der Meinl Bank
wurde aufgekündigt. Angebote anderer Banken liegen vor, die für diese
Dienstleitung wesentlich vorteilhaftere Konditionen bieten als die
Meinl Bank. Die Aktionärsbetreuung wird statt über eine Meinl
Bank-Mitarbeiterin zukünftig über das Investor Relations Unternehmen
Hochegger Financials abgewickelt. Es erfolgte weiters die
Neubestellung Meinl-unabhängiger Rechtsberater und eines neuen, von
der Meinl Bank unabhängigen Administrators der MAI auf Jersey.
Derzeit wird auch die Optimierung der Veranlagung der aktuellen
Cash Positionen der Gesellschaft in Höhe von rund EUR 375 Mio.
durchgeführt. Dieses Geld ist aktuell bei nur einer Bank veranlagt.
"Dieses Klumpenrisiko wollen wir zukünftig keinesfalls mehr eingehen"
sagt Vilsmeier, "vielmehr wird die Veranlagung zwecks Erzielung
besserer Konditionen und zur Risikominimierung im Laufe der kommenden
Wochen auf mehrere Banken aufgeteilt werden".
Das MAI-Board arbeitet ferner an Verbesserungen im Bereich der
Regelpublizität und der Etablierung einer wirksamen Corporate
Governance. Beide Maßnahmen sollen ab dem Geschäftsjahr 2009 in Kraft
treten. Damit wird MAI jene Grundsätze befolgen, die für den Prime
Market der Wiener Börse gelten, obwohl das Unternehmen derzeit im
ungereglten Markt notiert. MAI wird somit ab 2009 innerhalb von vier
Monaten das Jahresergebnis und innerhalb von zwei Monaten die
jeweiligen Quartalszahlen berichten.
Rückfragehinweis:
Invstor Relations und Public Relations:
Mag. Dieter Riedlinger-Baumgartner
T: 01/504 69 87 44
mailto:[email protected]
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