• 03.09.2008, 10:45:08
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ÖGKV: Wissenschaftskongress internationaler Pflegeforscher in Wien

Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung der Fachpflege mit chronischen Erkrankungen

Wien (OTS) - Vom 2.-5. September 2008 findet der 13. Europäische
Pflegeforschungskongress in Wien statt. Mehr als 260
PflegeforscherInnen und PraktikerInnen reflektieren und diskutieren
Forschungsergebnisse sowie Praxismodelle. Das diesjährige Thema
"Chronic Illness Management" bezieht sich auf die Herausforderung im
Gesundheitswesen der Gegenwart und Zukunft. Zu den häufigsten
chronischen Krankheiten zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes,
Demenz und Depressionen.

Europaweit führende ForscherInnen präsentieren ihre Ergebnisse.
Organisatoren des Kongresses sind der Österreichische Gesundheits-
und Krankenpflegeverband (ÖGKV) gemeinsam mit der Workgroup of
European Nurse Researchers (WENR). "Es freut mich besonders, dass
dieser Kongress in Wien stattfindet, denn die Pflege- und Betreuung
von Menschen mit chronischen Krankheiten steht stärker denn je im
Blickpunkt der Öffentlichkeit" erklärt MMag. Dr. Elisabeth Rappold,
Vorsitzende der Gesellschaft der Pflegewissenschaft im ÖGKV und
Kongresspräsidentin.

Die Wichtigkeit der Einbindung von Pflegewissenschaft und
-forschung betonten in ihren Statements zur Eröffnung sowohl Frau
Bundesminister Dr. Kdolsky, Herr Bundesminister Dr. Buchinger, sowie
der Vertreter des Wissenschaftsministeriums.

Den Auftakt des Kongresses wird Prof. Nicky Cullum gestalten, sie
koordiniert die Cochrane Collaboration Wounds Group und war Gründerin
des Centre for Evidence Based Nursing in York, UK. Einen kritischen
Blick auf Forschungsmethoden wirft Prof. Wilfried Schnepp vom
Institut für gemeindenahe und familienorientierte Pflege in
Witten/Herdecke, Deutschland. Die Verbindung der (Pflege)Theorie mit
der Praxis werden von Prof. Irena Frei, Basel, Schweiz und Kim
Manley, United Kingdom vorgestellt. Aus Österreich sprechen Frau
Prof. Dr. Hanna Mayer über "Methodenvielfalt", Frau Univ.-Prof. Dr.
Elisabeth Seidl über "Leben nach Nierentransplantation", Evelyn
Burns, MN, zu "Soziale Isolation älterer Menschen", Juliane
Eichhorn-Kissel, Dipl.Päd., über "Pflegeabhängigkeit" sowie Dr.
Sabine Pleschberger über "Forschungsethik".
In Workshops wird Prof. Erika Froelicher aus den USA das Thema der
RaucherInnen-Entwöhnung mit den KongressteilnehmerInnen bearbeiten.
Weitere Workshopthemen beschäftigen sich mit Übergewicht, dem
erfolgreichen Bewältigen chronischer Krankheiten, aber auch mit dem
Anwenden von Forschungsmethoden.

"Der Austausch internationaler Ergebnisse der Pflegeforschung
bildet eine wesentliche Grundlage für innovatives Planen und Handeln
in der Pflegepraxis", meint Ursula Frohner, Präsidentin des ÖGKV.
Pflege im 21. Jahrhundert braucht dieses Wissen, um qualitätsvolle
Pflege leisten zu können und den Versorgungsauftrag für die Menschen
zu sichern.

Der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband ist der
Berufsverband aller Pflegeberufe Österreichs. Er ist gemeinnützig,
unabhängig, überparteilich und interkonfessionell.

Rückfragehinweis:

Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband
   Ursula Frohner, Präsidentin
   Wilhelminenstraße 91/IIe, 1160 Wien
   www.oegkv.at
   [email protected] 
   Tel. 0664/10 28 180 oder 01 / 478 27 10

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