- 03.09.2008, 09:14:29
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Enzenhofer auf parteipolitischem Kreuzzug gegen Neue Mittelschule in Oberösterreich
Frais: "’Koordinator’ Enzenhofer als Motor der ÖVP-Negativkampagne gegen NMS" Linz (OTS) - Als Bundesbehörde ist der Landesschulrat an Weisungen und Anordnungen des Bildungsministeriums gebunden. Das hindert den Vorsitzenden des Christlichen Lehrervereins und Landesschulratspräsidenten Fritz Enzenhofer aber nicht daran, das ministerielle Modell ‚Neue Mittelschule’ als Kunstbegriff und Marketing-Instrument zu verunglimpfen. "Enzenhofer selbst stellt sich jedoch völlig ins demokratiepolitische Abseits, indem er ein ‚Oberösterreich-Modell’ für die Schule ankündigt, das außer der ÖVP noch überhaupt niemand kennt. Das zuständige Landesschulratskollegium wurde nicht einmal informiert!", stellt SP-Klubchef Dr. Karl Frais klar. Kurioserweise scheint gerade Enzenhofer in den ministeriellen Unterlagen als Koordinator der Neuen Mittelschule in Oberösterreich auf... "Indem er Bundes-Richtlinien beschimpft, weil sie von einer sozialdemokratischen Ministerin stammen, missbraucht Enzenhofer das Amt des Landeschulratspräsidenten zu parteipolitischen Zwecken. Auch der Bezeichnung ‚Oberösterreich-Modell’ für einen außerhalb der Parteigrenzen der ÖVP unbekannten und durch nichts legitimierten Entwurf für Schulversuche fehlt jede Rechtfertigung. Diese ständigen Versuche, den Namen Oberösterreich mit ÖVP gleichzusetzen, sind pure parteipolitische Polemik. Als offizielles Oberhaupt des Landes und Schulreferent von Oberösterreich ist es die Aufgabe von Landeshauptmann Pühringer seinen Landesschulratspräsidenten jetzt endlich zur Ordnung zu rufen", betont SP-Klubobmann Dr. Karl Frais. Mit Blockadepolitik und Negativ-Kampagnen haben die ÖVP und ihr Landesschulratspräsident Enzenhofer monatelang intensiv daran gearbeitet, das Projekt der Neuen Mittelschule öffentlich zu desavouieren. "Es zeugt von steinzeitlichem politischen Denken, wenn gute Ideen deswegen kaputt gemacht werden, weil sie von der anderen Partei stammen. Umso mehr schmerzt diese destruktive ÖVP-Strategie bei der Neuen Mittelschule, weil dadurch die Zukunfts- und Bildungschancen vieler Kinder in Oberösterreich gefährdet sind", warnt Frais. Der SP-Klubchef appelliert daher an Enzenhofer, moderne Bildungspolitik nicht mit dem Jargon im ÖVP-Wahlkampf-Festzelt zu verwechseln. Rückfragehinweis: SPÖ-Landtagsklub Mag. Andreas Ortner Tel.: (o732) 7720-11313 *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0026 2008-09-03/09:14 030914 Sep 08
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