Regio-Liner ist aktiver Beitrag zum Klimaschutz

Frais: "Politische Kommentatoren müssen zur Sachlichkeit zurückkehren"

Linz (OTS) - Ganz im Sinne des vom Oö. Landtag beschlossenen Gesamtverkehrskonzepts entspricht der moderne Regio-Liner von Linz nach Aigen-Schlägl einem modularen System des Öffentlichen Verkehrs. "Der Knackpunkt ist die Einbindung in die Linzer Nahverkehrsdrehscheibe und der Anschluss an das überregionale Bahnnetz im Linzer Hauptbahnhof. Das erweitert die Möglichkeiten für die Bahnbenützer aus dem oberen Mühlviertel enorm", stellt SP-Klubchef Dr. Karl Frais fest. Auch das im Gesamtverkehrskonzept enthaltene Ziel, den Öffentlichen Verkehr näher an die Bürger heranzubringen, wird durch den Regio-Liner verwirklicht. Außerdem setzt das Regio-Liner-Projekt auf den City-Runner, der im Gegensatz zu den bisherigen dieselbetriebenen Schienenfahrzeugen auf der Mühlkreisstrecke umweltfreundlich mit Strom angetrieben wird.

"Wer den Öffentlichen Verkehr näher an die Bürger bringen will und zeitgleich zusätzliche Haltestellen kritisiert, der muss sich den Vorwurf unsachlicher Kritik gefallen lassen. Zumal durch den Regio-Liner sogar eine 10-Minuten-Zeitersparnis gegenüber den bisherigen Fahrzeiten auf der Mühlkreisstrecke verbunden ist", so der SP-Klubobmann. Wenn es um Zukunftsprojekte für Oberösterreich und bessere Infrastruktur geht, ist parteipolitisch motivierte Blockadepolitik - wie derzeit von ÖVP und Grün - besonders zu verurteilen. "Fragen und Diskussionen sind berechtigt und willkommen, deswegen bemühen wir uns ja derzeit auch um einen raschen Unterausschusstermin. Aber vorschnelle Beschimpfungen und grundsätzliche Ablehnung, wie von VP/Grün gegenüber dem Regio-Liner vielfach geäußert, weise ich entschieden zurück", betont Frais.

Wer im Landtag zur City-S-Bahn ja gesagt hat, der müsse konsequenterweise zum umfassenderen und moderneren Projekt Regio-Liner umso mehr ja sagen. "Der Regio-Liner ist sozusagen die Super-City-S-Bahn. Er liefert die Vorteile der City-S-Bahn und zusätzlich eine ganze Reihe weiterer Fortschritte. Diese reichen von einer Fahrgaststeigerung um mehr als 5000 Personen pro Tag bis hin zu kürzeren Fahrzeiten und einer umfassenden Renovierung der kompletten Mühlkreisstrecke. Ich appelliere daher an die bisherigen Neinsager bei ÖVP und Grün die parteipolitischen Polemiken einzupacken und ab sofort auf konstruktive Argumente und Zusammenarbeit zu setzen - im Sinne der Pendler und Fahrgäste", argumentiert Frais.

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