VP-Stiftner zum Donaukanal Sonderausschuss: Rote Freunderlwirtschaft soll Skandal vertuschen

SPÖ will mit "Gutachter ihres Vertrauens" ein "Ergebnis ihres Vertrauens" erreichen

Wien (VP-Klub) - Die heutige, von ÖVP und Grünen geforderte Sondersitzung des Umweltausschusses, habe keinerlei Antworten auf die immer noch offenen Fragen zum Donaukanal-Giftskandal gebracht, zeigt sich ÖVP Wien Umweltsprecher LAbg. Roman Stiftner empört.

"Statt klar Stellung zu beziehen, will die SPÖ nun mit roter Freunderlwirtschaft den Skandal vertuschen und die Situation schönreden. Mit einem, nach Worten der SPÖ, ’Gutachter ihres Vertrauens’ ((C) Karl Wögerer, Sprecher von SP-Umweltstadträtin Sima), will sie jetzt offenbar ein Wunschergebnis, ein ’Ergebnis ihres Vertrauen’, erreichen. Diese Vorgehensweise ist nicht nur selbstherrlich, sonder geradezu grob fahrlässig, geht es doch um die Gesundheit der Wienerinnen und Wiener", so der VP-Umweltsprecher angesichts der Tatsache, dass karzinogene Stoffe im Wasser des Donaukanals nachgewiesen wurden.

Knasmüller Studie als wissenschaftlich bestätigt

Stiftner weist auch darauf hin, dass dem Argument der Stadt Wien, die zur Diskussion stehende ’Knasmüller-Studie’ sei nicht ausreichend wissenschaftlich fundiert, im heutigen Sonder-Umweltausschuss vom Umweltbundesamt widersprochen wurde. Das Umweltbundesamt hat die Wasseruntersuchung von Siegfried Knasmüller ausdrücklich als wissenschaftlich bestätigt.

Umweltinformationsgesetz missachtet - Sonder-Kontrollausschuss gefordert

Die Rolle, die sowohl Bürgermeister Häupl, als auch Wiens Umweltstadträtin in der Causa Vertuschung von Untersuchungsergebnissen des Donaukanalwassers spielen und gespielt haben, müsse lückenlos geklärt werden. "Beide haben von den erschreckenden Ergebnissen der Untersuchung des Donaukanalwassers gewusst, diese aber jahrelang verschwiegen. Dies stellt eine klare Verletzung des Umweltinformationsgesetzes dar. Sowohl Häupl, als auch Sima werden sich diesbezüglich verantworten müssen", so VP-Umweltsprecher Stiftner. Neben der Beantwortung einer detaillierten schriftlichen Anfrage werde die ÖVP in diesem Zusammenhang eine Sondersitzung des Kontrollausschusses fordern, fasst Stiftner die heutige Sondersitzung des Umweltausschusses zusammen.

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