Österreich entsendet Bundesheer-Offizier als OSZE-Beobachter nach Georgien

Darabos: "Beitrag Österreichs für Frieden und Stabilität"

BMLV (OTS) - Auf Ansuchen der OSZE beabsichtigt Österreich einen Militärbeobachter nach Georgien zu entsenden. Österreich wird sich demnach zusätzlich zu den bislang vier zivilen Beobachtern nunmehr auch mit einem Militärbeobachter an der seit 1999 bestehenden OSZE-Mission beteiligen. Die Zustimmung zum von Außenministerin Ursula Plassnik eingebrachten Ministerratsvortrag liegt bereits vor, der Hauptausschuss des Nationalrates muss noch zustimmen.

Verteidigungsminister Norbert Darabos sieht in der Entsendung eines Bundesheer-Angehörigen "einen Beitrag Österreichs zur Gewährleistung von Frieden und Stabilität in der Region". Und weiter: "Die Experten des Österreichischen Bundesheeres sind als OSZE-Beobachter in höchstem Ausmaß erfahren und weltweit anerkannt. Es ist für uns somit eine Selbstverständlichkeit, dem Ersuchen der OSZE nachzukommen."

Die personelle Stärke der seit 1999 bestehenden OSZE-Mission beträgt 140 militärische und zivile Experten - darunter vier Österreicher -und wird nun um insgesamt 20 Personen aufgestockt. Die militärischen Experten versehen den Dienst unbewaffnet. Das Hauptquartier der Mission befindet sich in Tiflis, ein Regionalbüro in Tskinvali.

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