- 01.09.2008, 15:14:05
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LR Scheuch: Berufsorientierungsoffensive für Jugendliche und Maßnahmenpaket für Ältere Arbeitslose
Besonders Jugendlichen und Älteren soll am Arbeitsmarkt geholfen werden
Klagenfurt (OTS) - Im Vergleich zum Juli 2008 ist die Anzahl der
Arbeitslosen sowohl in Österreich (+ 5.265 Arbeitslose) aber auch in
Kärnten (+ 454 Arbeitslose) gestiegen.
Betroffen sind die Industrie und Gewerbe (Metall/Elektro) aber auch
in der Bauwirtschaft. Es sind vorwiegend ungelernte Hilfskräfte aber
auch insbesondere ältere ArbeitnehmerInnen (50 +).
Die Kündigung insbesondere älterer Mitarbeiter ist für den
gesamtösterreichischen Arbeitsmarkt problematisch. "Um den
betroffenen Mitarbeitern wieder eine Perspektive und eine rasche
Integration am Arbeitsmarkt zu bieten, wird das Land Kärnten
gemeinsam mit dem AMS Kärnten ein Maßnahmenpakte für ältere
Arbeitssuchende erstellen und im Herbst 2008 präsentieren. Gemeinsam
von AMS und Land Kärnten werden über 6 Mio. Euro zur Verfügung
gestellt werden", so Landesrat Uwe Scheuch zur aktuellen Situation.
Erfreulich ist nach wie vor das hohe Angebot an Lehrstellen. Das
Verhältnis Lehrstellensuchende/Lehrstellenangebote ist in Kärnten mit
1: 1,3 wesentlich besser als im österreichischen Durchschnitt mit
1:1,7.
Im Juli gab es 545 offene Lehrstellen im August 586. "Insbesondere im
Bereich Dienstleistungen aber auch im Tourismus gibt es in Kärnten
derzeit viele Jobangebote und freie Lehrplätze", so Lehrlingsreferent
Scheuch.
Um den Jugendlichen eine optimale Beratung über die Chancen am
Arbeitsmarkt zu bieten kündigt Scheuch eine Lehrstellen-INFO
Veranstaltung für alle Lehrstellensuchenden im September 2008 an.
Leider nehmen weniger als 1 % aller Arbeitnehmer diese Förderung in
Anspruch.
"Gezielte Aus- und Weiterbildung ist eine wichtige Maßnahme
insbesondere für ältere Arbeitnehmer", so Scheuch, der bedauert dass
weniger als 1% den Bildungsscheck des Landes Kärnten (546,-- Euro
p.a. pro Person) in Anspruch nehmen. Über 1,5 Mio. Euro werden vom
Land Kärnten für Bildungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt.
"Viele Jugendliche haben bereits die Notwendigkeit einer fundierten
Berufsausbildung erkannt und nutzen die vielen neuen Angebote wie
z.B. Lehre mit Matura, wichtig sind aber Weiterbildungsmaßnahmen für
Hilfskräfte, die bereits im Arbeitsmarkt stehen", freut sich Scheuch.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
BZÖ Kärnten
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