• 01.09.2008, 14:01:55
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Kickl: Arbeitsmarkt: Kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen

Arbeitsplätze zuerst für Österreicher müssen das Ziel sein

Wien (OTS) - "Bestenfalls leicht rückläufig, aber noch lange nicht
befriedigend", erklärte FPÖ-Generalsekretär und Arbeitnehmersprecher
NAbg. Herbert Kickl zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten
für August 2008. Auch wenn die Arbeitslosenzahlen leicht zurückgehen
würden, solle man sich speziell bei SPÖ und ÖVP nicht zu früh freuen.
Noch immer gebe es mehr als 40.000 Schulungsteilnehmer, die ohne
konkrete Perspektive und mit oft sinnlosen Kursen aus der
Arbeitslosenstatistik ausgeklammert würden.

"Ich habe leider von Rot und Schwarz in den letzten eineinhalb Jahren
jegliche Konzepte für eine aktive Arbeitsmarktpolitik vermisst", so
Kickl weiter. Gerade der Umstand, dass die Arbeitslosigkeit bei
Älteren auch im August gestiegen sei, zeige, dass es gerade bei
Fortbildungsmaßnahmen einen enormen Nachholbedarf gebe. Stattdessen
habe man den kurzsichtigen Weg gewählt, Fachkräfte aus dem Ausland zu
holen, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Ganz
abgesehen davon sei nicht immer davon auszugehen, dass die
Qualifikation ausländischer Facharbeiter mit einer österreichischen
gleichwertig sei. Arbeitsplätze zuerst für Österreicher müssten aber
das Ziel einer verantwortungsvollen Politik sein. "ÖVP-Bartenstein
und die SPÖ reden immer von Vollbeschäftigung, ohne zu erläutern, wie
sie dieses heere Ziel erreichen wollen. Der Trend geht derzeit
jedenfalls nicht in Richtung Vollbeschäftigung, sondern in Richtung
Teilzeit-Falle, die den Menschen kaum ein Einkommen zum Auskommen
ermöglicht", so Kickl abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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