- 01.09.2008, 13:52:07
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LIF-Frankl fordert endlich faire Pensionslösung für jüngere Generationen
Visionslose SP-Generationenpolitik verzögert gerechte Pensionslösung - LIF fordert Grundsicherung als nachhaltige Absicherung aller BürgerInnen
Wien (OTS) - "Wo bleibt die Solidarität mit den jüngeren
Generationen?" fragt LIF-Kinder- und Jugendsprecherin Daphne Frankl
angesichts der heutigen Forderung nach einer Einmalzahlung für
Pensionisten von PÖV-Präsident Blecha an Minister Faymann. "Die SPÖ
inszeniert jede Forderung nach einer Pensionserhöhung aus ihren
eigenen Reihen wie eine Rettungsaktion für den Sozialstaat. Damit
versucht sie darüber hinwegzutäuschen, dass sie sich mit ihrem
anlassbezogenen Flickwerk an Einmal-Maßnahmen vor nachhaltigen und
fairen Lösungen für die Pensions-Problematik drückt", kritisiert
Frankl fehlende Visionen und Zukunftsperspektiven in der
Generationen-Politik der SPÖ: "Wir wollen nicht in bestehende
Pensionen eingreifen, aber wir müssen den jetzt 30-jährigen offen und
ehrlich sagen, dass sich der Staat Pensionen in bisherigen Höhen des
Beitragssystems in Zukunft nicht mehr leisten kann und dass wir bei
der Altersvorsorge dringend neue Wege beschreiten müssen."
Als zukunftsträchtige, faire und langfristige Lösung fordert das LIF
die Einführung einer bedingungslosen Grundsicherung. "Unser Modell
sieht eine monatliche steuerfreie Auszahlung von 750 Euro vor, auf
die alle in Österreich lebenden Bürger einen bedingungslosen
Rechtsanspruch haben." Im Kindheitsalter erfolgt eine Staffelung, ab
18 Jahren sollen die vollen 750 Euro ausbezahlt werden. Nach einer
Übergangszeit von 30 Jahren würden alle PensionistInnen ebenfalls
diese 750 Euro als staatliche garantierte "Grundpension" erhalten.
"Durch diesen ganzheitlichen Systemwechsel würden Fragen des
"Pensionsantrittsalters" oder der "Pensionsverluste" obsolet werden",
erklärt Frankl.
Parallel fordert das LIF, massiv und umfassend sämtliche Formen der
Eigenvorsorge zu fördern: "Durch die sukzessive Senkung der
Lohnnebenkosten werden Mittel frei, die in die private Eigenvorsorge
investiert werden können", schloss Frankl.
Rückfragehinweis:
LIF - Die Liberalen Presse
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