• 01.09.2008, 11:31:37
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LIF-Pläne für Steuerreform: Einkommensgerechtigkeit ohne Verlierer

LIF-Modell für fairen sozialen Ausgleich: umfassende Tarifreform, Anhebung der SV-Höchstbeitragsgrundlage und Vermögenszuwachssteuer.

Wien (OTS) - Einkommensgerechtigkeit durch sozialen Ausgleich und
die Abgeltung der Teuerung der letzten 20 Jahre - das sind die Ziele
des Modells einer Steuerreform, die LIF-Wirtschaftssprecher Hans
Peter Haselsteiner, Finanz- und Budgetsprecher Peter Unger und
Bundessprecher Alexander Zach am Montag präsentierten. Haselsteiner
verspricht, dass das LIF-Modell "die größte Breitenwirkung hat. Wir
erreichen alle Steuerpflichtigen und es wird keine Verlierer geben."
Kernstück des Reformplans ist eine umfassende Tarifreform mit einer
drastischen Erhöhung der Progressionsstufen, erklärt Finanz- und
Budgetsprecher Unger: "Nach unserem Modell werden eine Million
ÖsterreicherInnen zusätzlich von der Einkommenssteuer befreit.
Darüber hinaus wird der Mittelstand (bis 50.000 Euro brutto/Jahr)
durch die Anhebung der Progressionsstufen ebenso massiv entlastet."

Die Notwendigkeit einer derart grundlegenden Reform ist für
Bundessprecher Alexander Zach eindeutig: "Die vergangene und
momentane Klientelpolitik der Regierung hat zu einem steuerlichen
Fleckerlteppich voller Ungereimtheiten und Unsachlichkeiten geführt.
Wir fordern eine wirkliche Systemveränderung, damit die Menschen die
ihnen verkaufte Entlastung nicht nur auf dem Papier sehen, sondern
auch wirklich spüren."

Wesentlich sind auch die begleitenden Maßnahmen, betont
Wirtschaftssprecher Haselsteiner: "Wir wollen die
Sechstelbegünstigung auf für betriebliche Einkünfte einführen und
dafür bei Brutto-Jahreseinkommen über Euro 200.000 streichen;
Vermögenszuwachs (nicht das Vermögen selbst) besteuern und bei
Stiftungen die Zwischen-KöSt verdoppeln." Dafür sollen Zuwendungen an
Begünstigte KESt-frei sein. Die Höchstbemessungsgrundlage in der
Sozialversicherung will das LIF von derzeit 55.020 Euro (bei hier
beginnender progressiver Beitragssteigerung) auf 200.000 Euro
brutto/Jahr anheben. "Außerdem wollen wir sämtliche
Steuerbegünstigungen durchforsten und alle unverhältnismäßigen
Ausnahmen, z.B. hinsichtlich Aktien-Optionen, ersatzlos streichen.

Rückfragehinweis:
LIF - Die Liberalen Presse
0676 / 848 905 406

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