- 29.08.2008, 15:42:37
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Webtexte von Aktiengesellschaften schwer verständlich
90 Prozent der Prime-Market-Unternehmen haben Nachholbedarf
Salzburg/Wien (OTS) - Die Website-Texte von an der Wiener Börse
notierten Aktiengesellschaften sind großteils schwer verständlich.
Das hat eine Analyse der Online-Redaktion WEBWORKS (www.webworks.at)
ergeben. Untersucht wurden die Texte der im Segment Prime Market der
Wiener Börse gelisteten österreichischen Unternehmen. Das
Gesamtsample betrug 55 Aktiengesellschaften. "90 Prozent haben zum
Teil starken Nachholbedarf", meint Dr. Martin Sturmer,
Geschäftsführer von WEBWORKS und Lektor an der Universität Salzburg.
Satzlängen mit bis zu 85 Wörtern
Die Verständlichkeit der Webtexte wurde nach Satz- und Wortlängen
ausgewertet. "Lesen vom Bildschirm erfordert ungleich mehr
Anstrengung als z. B. vom Papier", so Sturmer. "Deshalb sollten Sätze
so prägnant wie möglich formuliert sein bzw. möglichst kurze Wörter
verwendet werden." Bei den meisten untersuchten Texten wäre das nicht
der Fall. "Der durchschnittliche Satz in unserer Analyse zählte 17,58
Wörter, der längste Satz kam sogar auf 85 Wörter. Auch die Wortlängen
haben Verbesserungspotenzial: Mittlere 2,3 Silben pro Wort sind
deutlich zu lang."
Zusammenfassung auf www.webworks.at
Eine Zusammenfassung der Analyse ist auf www.webworks.at abrufbar.
Unternehmen, die an der Optimierung ihrer Webtexte interessiert sind,
bietet WEBWORKS maßgeschneiderte Lösungen: von der Evaluierung der
Texte über die Beratung und Schulung von Mitarbeitern bis hin zur
Gesamtredaktion. WEBWORKS mit Standorten in Salzburg und Wien hat
seit 1999 mehr als eine halbe Million Texte für das Internet
verfasst. Die Agentur beschäftigt 50 Online-Redakteure und Content
Manager, davon 30 in fester Anstellung.
Rückfragehinweis:
Dr. Martin Sturmer
Tel: 0662 450627
mailto:[email protected]
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