Radweglückenschluss Lieserschlucht Spittal/Seeboden: Dörfler will leeren ÖVP-Versprechungen ein Ende setzen

Radler wollen Lösungen und keine Worthülsen

Klagenfurt (OTS) - "Große Ansage, keine Umsetzung, so muss man das groß angekündigte Forst- und Radwegprojekt "Liesersteig" der Projektgruppe "Pro Radweg am Liesersteig" unter der Regie der ÖVP Seeboden wohl bezeichnen, erklärte heute Verkehrsreferent LHStv. Gerhard Dörfler.

Während LR Josef Martinz am 21. Oktober 2007 noch forsch erklärte, dass dies ein relativ unkompliziertes und rasch umsetzbares Projekt sei und im Sommer 2008 umsetzbar sein soll, gebe es bis dato noch immer keinen Radweg am Liesersteig, kritisiert Tourismusreferent Dörfler die Nichtumsetzung des angekündigten Forst- und Radweges. "Wie man sieht, war diese Ankündigung eine schwarze Luftblase", so Dörfler. Denn nachdem der geplante Radweg zur Gänze im Landschaftsschutzgebiet "Millstätter See Südufer" liege, habe der Naturschutz den Bau der Trasse Liesersteig abgelehnt.

Nachdem es bereits am 7.4.2006 zwischen Land Kärnten, Bgm. Gerhard Köfer, Bgm. Egon Eder Vzbgm. Hubert Ameritsch und Bettina Gollob vom Regionalverband Millstättersee eine Einigung für die "Kragplattenvariante" an der B 99 gegeben habe, "muss diese nun umgesetzt werden", verlangt Dörfler.

Wenn Bürgermeister Gerhard Köfer bereits am 8. April 2006 meinte, "es gibt eine wünschenswerte und eine machbare Variante, wir haben uns für den Bau der machbaren entschlossen", dann sei zu hoffen, "dass wir uns nicht mehr von leeren Versprechungen bremsen lassen, sondern das Projekt an der B 99 umgehend in die Projektverfahren "entlassen" können", so Dörfler.

"Das wird auch der Ankünder Martinz und seine Freunde in Seeboden akzeptieren müssen. Die Radler wollen Lösungen und keine weiteren Worthülsen", so Dörfler abschließend.

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