• 25.08.2008, 15:47:33
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Grüne/Köchl: Österreich steht bald ohne Solarstromförderung da

Heuer gab es nur 15 Minuten lang Photovoltaik-Zuschüsse aus dem Klimafonds - Kärntner Nationalratskandidat Köchl fordert nun Einspeisegesetz nach Vorbild Deutschlands

Klagenfurt (OTS) - Die letzten Tage flatterte tausenden
Solarstrom-begeisterten Haushalten die Förderabsage des Klimafonds
ins Haus. "Österreich ist bald das einzige Land Europas ohne
Solarstromförderung", warnt der Grüne Nationalratskandidat aus
Kärnten, Matthias Köchl. Mit dem von Rot-Schwarz heuer geänderten
"Ökostromgesetz" sollen kleine Photovoltaikanlagen bis 5kW Leistung
nur mehr mit Direktzuschüssen aus dem Klimafonds gefördert werden.
Anlagen über 5kW erhalten eine extrem unrentable Einspeisevergütung.

Das Problem dabei: Die Direktzuschüsse aus dem Klimafonds für das
gesamte Jahr 2008 waren direkt nach Start der Solar-Förderaktion am
18. Juli 2008 nach 15 Minuten bereits ausgeschöpft. Typische
Solarstromanlagen in Häuslbauer-Größe von 3-5kW bekommen nun keine
Einspeisevergütung und auch keinen Direktzuschuss.

"Diese unerträgliche rot-schwarze Blockade von Photovoltaikanlagen
muss dringend aus der Welt geschafft werden", so Köchl. Köchl bewirbt
sich am 28. September als Kärntner Spitzenkandidat der Grünen um ein
Mandat für ein "Modernes Ökostromgesetz nach Vorbild Deutschlands".
Konkret treten die Grünen für 20 Jahre garantierte Einspeisetarife
für Ökostrom ein, wie es in den meisten europäischen Ländern bereits
der Fall ist. "Das schafft Investitionssicherheit", so Köchl. Er
fordert auch die kurzfristige Aufstockung der Solarstrom-Fördermittel
aus dem Klimafonds.

Rückfragehinweis:

Mag. Markus Mittermüller
   Pressesprecher Grüne Kärnten
   Landhaus
   9020 Klagenfurt
   Tel.: 0463-57757-152
   Mobil: 0664-83 17 431
   Fax: 0463-57757-150
   mailto:[email protected]
   www.kaernten.gruene.at

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