• 22.08.2008, 12:12:32
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LIF-LOIDOLT: Eurofighter-Deal war reine Geldvernichtung

"Darabos hat in Mathematik scheinbar gefehlt"

Wien (OTS) - Mit scharfen Worten reagierte
LIF-Verteidigungssprecher David Loidolt auf den heute vom
Rechnungshof veröffentlichten Bericht zur Eurofighter-Preisreduktion.
Demnach habe Verteidigungsminister Norbert Darabos nämlich einen
Nachlass von nur 267 Mio. Euro ausverhandelt und damit um 103 Mio.
Euro weniger als von ihm behauptet. "Entweder hat Minister Darabos
während seiner Schulzeit in Mathematik gefehlt oder er hat den
Österreicherinnen und Österreichern bewusst einen falschen Betrag
genannt. Anders kann ich mir seinen Rechenfehler nicht erklären",
zeigte sich Loidolt über die Mogelpackung des SPÖ-Ministers erzürnt
und forderte eine umfassende parlamentarische Prüfung durch den
Rechnungshofausschuss noch vor der Wahl.

Für den LIF-Verteidigungssprecher beweise die nicht endend wollende
Eurofighter-Skandalserie einmal mehr, dass Österreich in Sachen
Verteidigungspolitik nur eine Alternative habe - nämlich die
Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht und die Einführung eines
Berufsheeres: "Die allgemeine Wehrpflicht ist sinnlos und in ihrer
jetzigen Form nicht mehr zeitgemäß. Österreich braucht ein
effizientes und kostengünstiges Berufsheer, das in ein europäisches
Verteidigungsbündnis eingebettet ist." Laut Loidolt würde z.B. eine
gemeinsame mitteleuropäische Luftraumüberwachung immense
Kosteneinsparungen für Österreich bringen.

Rückfragehinweis:
LIF - Die Liberalen
Presse 0676/848905406

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LIF

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