Cernic: Kinder-Kriminalität besorgniserregend

Die heute veröffentlichte Statistik weist eine signifikante Steigerung der Kriminalität bei Unter-14-Jährigen auf

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wenn immer mehr Kinder Straftaten begehen, muss man sich rasch überlegen, welche Schritte gesetzt werden können, um dem entgegenzuwirken", forderte die Kärntner Jugendreferentin Nicole Cernic. Heute veröffentlichte Statistiken weisen einen signifikanten Anstieg bei den strafbaren Handlungen der Unter-14-Jährigen auf. Cernic fordert daher präventive Maßnahmen ein, die kriminelle Delikte bei Kindern verhindern sollen: "Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind, sondern auch kindgerechte geschützte Räume brauchen, in deren Rahmen sie sich entwickeln können. Dafür haben wir zu sorgen!"

"In Kärnten sind wir gerade dabei, die Kinderschutz-Zentren auszubauen, und so ein flächendeckendes psychologisches und therapeutisches Beratungs-Netz zu schaffen", beschreibt Cernic die in Kärnten unternommenen Anstrengungen. Eine andere wirksame Möglichkeit ist die Ausweitung der Schulsozialarbeit, welche aufkommende Probleme - auch im privaten Umfeld - abfangen kann. Weiters setzt die Kärntner Jugendreferentin auf die Forcierung der Eltern-Kompetenzzentren, denn für sie ist eine funktionierende Familie eine wichtige Basis: "Allzu oft sehen wir, dass krisenhaft verlaufende Entwicklungsphasen bei Jugendlichen ihren Ursprung in der Familie haben." Cernic fordert ernsthafte gemeinsame österreichweite Anstrengungen aller Politikfelder, um den besorgniserregenden Entwicklungen Einhalt zu gebieten.

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