NEWS: Haider-Wahlhelfer Ewald Stadler macht FPÖ-Funktionären Angebot.

Stadler: "Wer in der FPÖ ein Problem mit Strache hat, kann sofort zu uns wechseln." Traumziel: FPÖ - BZÖ Zusammenarbeit nach CDU-CSU-Vorbild.

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner am Donnerstag erscheinenden ein Interview mit dem parteifreien BZÖ-Kandidaten Ewald Stadler.

Stadler erklärt darin, dass er eine Wiedervereinigung des BZÖ mit der FPÖ anstrebt und erklärt, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Stadler: " Jeder Freiheitliche kann - ohne ideologische Verwindung und Verkrampfung - ab sofort zum Original, also zu Jörg Haider und Ewald Stadler, wechseln."

Und weiter: "Wer sich in der Strache-FPÖ nicht mehr zu Hause fühlt, braucht deshalb nicht seine Ideologie ändern. Das ist ein Angebot, das viele annehmen werden. Damit wird die Erkenntnis zunehmen, dass nicht Jörg Haider der Gegner ist, sondern Rot und Schwarz."

Stadlers Ziel ist eine Lösung nach dem Vorbild von CDU und CSU. In diesem Fall könnte dann weder Haider Strache Vorschreibungen machen noch umgekehrt, "trotzdem würde man gemeinsam Politik machen."

Dass dieses Ziel von der FPÖ ebenso abgelehnt wird, wie seine katholisch-konservative Gesinnung, quittiert Stadler so: "Das ist klar, weil bei der FPÖ derzeit nur der Wotan-Gläubige als wirklich gläubig gilt. Dem Strache-Umfeld gehts doch nur um ihre Jobs. Für einige in der FPÖ-Spitze ist Strache eine leicht steuerbare Marionette, die man ideal verwenden kann."

Vor dem Hintergrund, dass FPÖ und BZÖ nach der aktuellsten NEWS-market Umfrage derzeit gemeinsam auf 25 % der Stimmen kämen und damit nur noch ein bis zwei Prozentpunkte hinter ÖVP (27%) und SPÖ (26%) liegen, mahnt der ehemalige FP-Justizminister Dieter Böhmdorfer beide Parteien "nachzudenken": "Die Uneinigkeit blockiert dieses Land, gemeinsam könnte man stärkste Partei sein." Beide Seiten müssten lernen, sich "auf das Wesentlich zu konzentrieren", dann sei eine Zusammenarbeit wieder möglich.

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